Corona-Schutzimpfung

Impfzentrums-Team Dortmund wünscht sich Ende der Impfpriorisierung

Ab dem 7. Juni sollen Corona-Impfungen für alle möglich sein. Die Stadt Dortmund hat mit dem Umbau des Impfzentrums auf Phoenix-West dafür die Kapazitäten erhöht. Doch es gibt einen Haken.
So sieht das erweiterte Impfzentrum auf Phoenix-West im Überblick aus: Vor der Warsteiner Music Hall sind zwei Zelte für den Eingangsbereich (links) und den Ausgang mit Checkout (recht) entstanden. © Stephan Schuetze

Aller Anfang ist schwer: Am 5. Mai begann der Umbau am Impfzentrum auf Phoenix-West mit dem Aufbau eines großen Zeltes für den Eingangsbereich. Am Tag darauf bildeten sich lange Schlangen von Wartenden. Inzwischen ist nach weiterem Umbau das Problem gelöst. Rund 30 Minuten beträgt die durchschnittliche Durchlaufzeit vom Check-in bis zum Ausgang, berichtet Oliver Nestler als Geschäftsführer des städtischen Krisenstabs am Dienstag (18.5.)

Und ein erster Leistungstest für das erweiterte Impfzentrum war auch schon erfolgreich: Statt der sonst üblichen rund 2400 wurden am vergangenen Donnerstag (13.5.) 3454 Menschen geimpft worden. 3700 Termine waren für diesen Tag vergeben worden. „Der Tag ist so verlaufen, wie wir uns das unterm Strich vorgestellt haben“, sagte Nestler.

Impfzentrum hängt an der „Nadel der Impfstoffzuteilung“

Geht es nach den Verantwortlichen im Impfzentrum, soll der Leistungstest keine Eintagsfliege sein. „Wir wünschen uns, dass es keine Priorisierung mehr gibt und wir so viel Impfstoff bekommen, dass wir täglich so viele Menschen impfen können“, erklärte Beate Bachmann als Leiterin des Impfzentrums.

Sie beziffert die Kapazität des Impfzentrums auf 3600 bis 3800 Impfungen pro Tag. Dass sie nicht ausgeschöpft werden könne, liege allein an der begrenzten Menge an Impfstoff. Bachmann: „Wir hängen an der Nadel der Impfstoffzuteilung.“

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