Änderungen beim BAfög: Das müssen Dortmunder Studierende jetzt wissen

Studienunterstützung

In den vergangenen Jahren sank die Zahl der BAföG-Anträge. Ein Grund ist das gestiegene Einkommen der Eltern, wodurch die Studenten keinen Anspruch auf BAföG hatten. Das soll sich nun ändern.

Dortmund

26.07.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Änderungen beim BAfög: Das müssen Dortmunder Studierende jetzt wissen

Die Zahl der Bafög-Anträge geht zurück. Vielen Studierenden ist das Ausfüllen der Formulare zu kompliziert. © Die Bildbeschaffer GmbH, Germany

Manche Studenten möchten sich nicht durch die Rückzahlung von BAföG verschulden. Andere finden den Antrag so kompliziert, dass sie ihn gar nicht erst ausfüllen. Experten sehen einen weiteren Grund im wachsenden Einkommen der Eltern. Dadurch entgehe den Studierenden der Anspruch auf die Förderung.

Die Bundesregierung hat nun zum 1.August einige Anpassungen beschlossen, die mehr Studierenden den Erhalt von BAföG ermöglichen sollen.

  • Die Einkommensfreibeträge werden stufenweise angehoben. Zum Herbst 2019 um 7 Prozent, 2020 um 3 Prozent und 2021 um weitere 6 Prozent. Aktuell sind 1835 Euro bei verheirateten Eltern anrechnungsfrei.
  • Der Wohnungszuschlag wird von 250 auf 325 Euro erhöht. Der Höchstsatz der gesamten Förderung steigt von 735 auf 853 Euro.
  • Der BAföG-Zuschlag für die Kranken-und Pflegeversicherung wird erhöht: Für die Krankenversicherung von 71 auf 84 Euro, für die Pflegeversicherung von 15 auf 25 Euro
  • Studierende müssen ihr erhaltenes BAföG in 77 Monatsraten in Höhe von 130 Euro zurückzahlen. Bisher zahlten die Studierenden vierteljährlich 315 Euro zurück. Der maximale Rückzahlungsbeitrag bleibt bei 10.010 Euro.

Studierende, die in Dortmund oder Südwestfalen studieren, richten ihren BAföG-Antrag an das Studierendenwerk in Dortmund. Seine Ansprüche kann man mittels eines BAföG-Rechners überprüfen.

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