Immer weniger Dortmunder greifen zur Zigarette

Raucher-Statistik

Immer weniger Dortmunder rauchen. Nur noch fast jeder Vierte hängt nach Daten des Statistischen Landesamtes an der Zigarette. Die Zahl der Raucher ist seit 2005 um 36,9 Prozent gesunken.

Dortmund

, 29.12.2018, 05:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Immer weniger Dortmunder greifen zur Zigarette

Die Zahl der Raucher ist auch in Dortmund in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. © Stephan Schütze

Grundlage für die Daten, die der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt jetzt für 2017 vorgelegt hat, sind freiwillige Angaben von Befragten im Rahmen des sogenannten Mikrozensus. Dabei wurden zufällig ausgewählte Personen befragt und die Zahlen dann hochgerechnet. Etwa 80 Prozent machten dabei Angaben zu ihren Rauchgewohnheiten.

Danach haben in Dortmund im Jahr 2017 23,7 Prozent der Einwohner ab 15 Jahren geraucht, etwas mehr als in ganz NRW (22,6 Prozent) und etwas weniger als im Ruhrgebiets-Durchschnitt (24,5 Prozent). 2005 hatte noch jeder dritte Dortmunder über 15 Jahren (33,7 Prozent) angegeben, regelmäßig zu rauchen.

Mehr rauchende Männer als Frauen

Der Anteil der starken Raucher an der Bevölkerung – das sind Raucher mit einem Konsum von mehr als 20 Zigaretten am Tag – ist seit 2005 sogar um 40 Prozent zurückgegangen, liegt jetzt bei 20,3 Prozent. Nicht wesentlich verändert hat sich das „Einstiegsalter“. Im Schnitt beginnt die Raucherkarriere kurz vor der Volljährigkeit – statistisch mit 17,7 Jahren.

Männer rauchen nach wie vor häufiger als Frauen. In Dortmund rauchen nach der aktuellen Erfassung 20,6 Prozent der Frauen und 26,9 Prozent der Männer über 15 Jahre.

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