Ignorante Besucher sorgen für Sperrung im Zoo Dortmund

Maskenpflicht

Im Zoo Dortmund ist der Mund-Nasen-Schutz ab Samstag (23.5.) nicht mehr Pflicht. Weil sich zu viele Besucher nicht an Regeln gehalten haben, sind zwei Tier-Attraktionen nicht mehr sichtbar.

Dortmund

, 20.05.2020, 16:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Dortmunder Zoo galt bislang überall die Maskenpflicht.

Im Dortmunder Zoo galt bislang überall die Maskenpflicht. © Oliver Schaper

Zwei Wochen nach der Wiedereröffnung des Dortmunder Zoos ändern sich die Rahmenbedingungen für den Besuch dort. Ab Samstag (23.5.) ist der Mund-Nasen-Schutz nicht mehr vorgeschrieben. „Er wird allerdings weiterhin dringend empfohlen“, heißt es von der Stadtverwaltung am Mittwoch.

Kleinaffen und Kleinkatzen sollen geschützt werden

Die Maskenpflicht sei zum Schutz der Kleinaffen und Kleinkatzen festgelegt worden, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung. Das ignorante Verhalten einiger Besucher hat nun Konsequenzen für alle: „Da sich jedoch zu viele Besucher nicht daran gehalten haben, werden die entsprechenden Bereiche nun für den Besucherverkehr gesperrt.“

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Bereits Anfang Mai hatte die Stadtverwaltung angekündigt, dass die Absperrung der Gehege die einzige Alternative zur Maskenpflicht sei. Die übrigen Verhaltensrichtlinien nach der Corona-Schutzverordnung, vor allem die Regel des Mindestabstands zwischen den Besuchern, gelten im Zoo unverändert.

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