Hinweis auf Maskenpflicht endet mit Beißattacke auf Bundespolizisten

Hauptbahnhof Dortmund

Der simple Hinweis auf die Einhaltung der Maskenpflicht in Bahnhöfen endete für Polizisten in Dortmund mit einem Angriff und einer Beißattacke.

Dortmund

, 22.06.2020, 18:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Sonntagabend (21. Juni) haben Bundespolizisten einen 33-jährigen Dortmunder auf die Maskenpflicht in Bahnhöfen aufmerksam gemacht. Er war den Beamten zuvor im Personentunnel aufgefallen, weil er keinen Mund-Nasen-Schutz trug.

Mit Bissen und Tritten gewehrt

Da er sich weiterhin weigerte, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen und sich auch nicht ausweisen wollte, sollte er zur Wache gebracht werden. Dagegen wehrte er sich gewaltsam, indem er versuchte, einem der Bundespolizisten in den Unterarm zu beißen und einen weiteren mit Tritten fernzuhalten.

Angekommen in der Bundespolizeiwache, ließ der polizeibekannte Dortmunder seinen Aggressionen weiter freien Lauf, indem er auch dort versuchte, weitere Beamte mit Tritten zu verletzen und beleidigte alle Anwesenden. Der Hinweis, er würde durch Bodycams aufgezeichnet werden, hinderte den Mann nicht daran.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Dortmunder in Polizeigewahrsam gebracht. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Beleidigung, tätlichen Angriff auf Polizeibeamte sowie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung ein.

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