Großeinsatz in Hauptbahnhof und Keuningpark: Polizeihündin findet Drogenbunker

Polizei

Über 180 Personen kontrollierte die Polizei am Donnerstag bei einem „Schwerpunkteinsatz“, unter anderem im Keuningpark. Bei sechs Personen stellten die Beamten Vergehen fest.

Dortmund

, 06.12.2019, 14:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Großeinsatz in Hauptbahnhof und Keuningpark: Polizeihündin findet Drogenbunker

Diensthündin Temba hat ganze Arbeit geleistet. © Polizei

Am Donnerstag (5.12.) haben die Landes- und Bundespolizei erneut einen gemeinsamen Schwerpunkteinsatz in Dortmund durchgeführt.

Dabei waren die Kontrollschwerpunkte dieses Mal der Dortmunder Hauptbahnhof, einzelne Haltestellen und deren Umfeld. Auch der Keuningpark stand im Fokus der Einsatzkräfte. Insgesamt überprüften die Beamten 181 Personen.

Mehrere Festnahmen am Hauptbahnhof

Am Dortmunder Hauptbahnhof trafen Beamte der Bundespolizei um 14.10 Uhr auf einen 22-jährigen Mann, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Er wurde zunächst zur Wache im Hauptbahnhof gebracht. Weil er einen entsprechenden Geldbetrag jedoch nicht bezahlen konnte, ging es danach weiter ins Polizeigewahrsam.

Gegen 15 Uhr kontrollierten die Bundespolizisten im Hauptbahnhof zudem einen 16-jährigen Syrer, der durch ein Jugendamt zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben war. Hinzu kam bei ihm noch der Verdacht des illegalen Aufenthalts, sodass er ebenfalls den Weg ins Polizeigewahrsam antreten musste.

Nur 20 Minuten später lief den Einsatzkräften im Bahnhof der nächste Kandidat in die Arme: Der 18-jährige Syrer wurde bereits von der Polizei gesucht. Aufgrund des Verdachts des illegalen Aufenthaltes wurde auch er festgenommen und ins Gewahrsam gebracht.

Mehrere Drogendealer erwischt

Auch im Keuningpark mussten die Einsatzkräfte gleich mehrfach tätig werden. Um 14.10 Uhr kontrollierten Beamte der Bereitschaftspolizei dort einen 23-Jährigen, bei dem sie Marihuana fanden. Sie stellten das Betäubungsmittel sicher und entließen den Mann vor Ort. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Genauso wie einen 18-Jährigen und einen 21-Jährigen. Diese beobachteten zivile Einsatzkräfte gegen 15.20 Uhr bei einem offensichtlichen Drogenverkauf. Die Drogen stellten die Beamten sicher.

Fleißige Polizeihündin

Zudem fand Diensthund Temba in der direkten Umgebung noch einen sogenannten Drogenbunker. Bei diesem einen blieb es jedoch nicht. Gegen 17.40 Uhr kundschaftete die Hündin weitere Verstecke aus, sodass die Polizei mehrere Verkaufseinheiten mit Betäubungsmitteln sicherstellen konnte.

Außerdem führte die Polizei nach eigenen Angaben mehr als 30 Bürgergespräche. Sie kündigte zudem weitere „Präsenz- und Kontrollmaßnahmen“ an, mit dem Ziel, das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken.

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