Gefälschte Papiere am Flughafen: Vermeintlicher Rumäne ist eigentlich Albaner

Dortmund Airport

Unter großem Aufwand und mit falschen Papieren wollte ein 22-Jähriger von Dortmund nach London reisen. Bundespolizisten ermittelten unter anderem auf der Flughafentoilette.

Dortmund

18.11.2019, 16:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gefälschte Papiere am Flughafen: Vermeintlicher Rumäne ist eigentlich Albaner

Beamte der Bundespolizei sind bei einer Kontrolle am Flughafen Dortmund auf gefälschte Ausweispapiere gestoßen. © Peter Bandermann (Archiv)

Am Flughafen Dortmund kontrollierten Bundespolizisten am Nachmittag des 17. November (Sonntag) einen 22-Jährigen. Der Mann wollte den Flieger nach London-Luton besteigen. Bei der Kontrolle legte er eine rumänische Identitätskarte vor. Mit dieser hätte er ohne Visum in England einreisen dürfen.

Doch das Dokument erwies sich als Fälschung. Zudem war der Mann der rumänischen Sprache in Wort und Schrift nicht mächtig, wie eine Überprüfung der Bundespolizisten vor Ort ergab.

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Pass auf der Flughafentoilette

Als wahres Herkunftsland des 22-Jährigen stellte sich Albanien heraus. Nach eigenen Angaben hatte er seinen albanischen Reisepass auf der Flughafentoilette entsorgt.

Dort stellten Bundespolizisten das Dokument später sicher. Sie fanden den Ausweis hinter einer Deckenverkleidung. In einer ersten Vernehmung erklärte der Albaner, dass er die gefälschten Dokumente in Belgien erworben habe.

Der 22-Jährige wurde über den Düsseldorfer Flughafen nach Albanien abgeschoben. Außerdem wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und unerlaubten Aufenthalt eingeleitet.

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