Corona-Pandemie

Gedenkgottesdienst und „Fliegende Bilder“ erinnern an Corona-Opfer

Die Stadt Dortmund lässt zum Corona-Gedenken Bilder sprechen - die „Fliegenden Bilder“. Am U-Turm ist am Sonntag (18.4.) eine besondere Installation zu sehen. Zuvor gab es einen Gottesdienst.
Regisseur Adolf Winkelmann hat zum Corona-Gedenktag eine besondere Installation für die „Fliegenden Bilder“ am U-Turm entwickelt. © dpa

Das Gedenken an die Corona-Toten, zu dem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für Sonntag (18.4.) aufgerufen hat, wird in Dortmund weithin sichtbar sein. Im Auftrag der Stadt Dortmund und auf Initiative von Oberbürgermeister Thomas Westphal hat Regisseur Adolf Winkelmann eine besondere Installation für die „Fliegenden Bilder“ entwickelt, die am Gedenktag zu sehen sein werden.

Weiße Luftballons werden hochsteigen und der Schriftzug „Dortmund trauert“ zu sehen sein. Vor dem U-Turm und dem Stadthaus am Wall werden zudem die Flaggen auf Halbmast gesetzt, kündigt die Stadt an.

Propst Andreas Coersmeier und Superintendentin Heike Proske gestalteten einen Gedenkgottesdienst für die Corona-Opfer auf dem Dortmunder Hauptfriedhof. © Schütze © Schütze

„Wir möchten an diesem Tag ein sichtbares Zeichen für die Verstorbenen, ihre Angehörigen und Freunde setzen“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Westphal. „Es gilt innezuhalten und der Toten zu gedenken. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind aber auch bei den Hinterbliebenen und nahestehenden Personen, die oftmals keine Gelegenheit hatten, ausreichend und in Würde Abschied zu nehmen und denen die Umstände der Pandemie vielfach auch die Gelegenheit genommen hat, angemessen trauern zu können.“

Bereits seit Freitag (16.4.) ist online ein ökumenischer Gedenkgottesdienst der evangelischen und katholischen Kirche in Dortmund vom Hauptfriedhof zu sehen – auch unter www.ruhrnachrichten.de/dortmund.

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