Mahnwache mit Mindestabstand: Fridays For Future wieder auf der Straße

dzKlimademo in Dortmund

Die Fridays-For-Future-Bewegung Dortmund geht am Freitag erstmals seit Beginn der Kontaktbeschränkungen wieder auf die Straße. Doch wie funktioniert das mit dem Infektionsschutz?

Dortmund

, 04.06.2020, 11:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Anhänger der Fridays-For-Future-Bewegung gehen am Freitag (4.6.) Dortmund wieder auf die Straße. Für 17 Uhr kündigt die Ortsgruppe eine Mahnwache am Platz der Deutschen Einheit an. Dabei müssen sich alle Teilnehmer jedoch an strikte Hygieneschutzmaßnahmen halten.

„Wir freuen uns, wieder richtig auf die Straße zu gehen“

Die üblichen Freitags-Demonstrationen konnten in den vergangenen Wochen aufgrund der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus nicht wie gewohnt stattfinden. „Ich glaube, die Coronakrise ist für uns Aktivisten, wie für alle anderen auch, eine Herausforderung gewesen“, äußert sich Lena Kah, Mitorganisatorin der Fridays-For-Future-Bewegung in Dortmund. „Wir freuen uns, wieder richtig auf die Straße zu gehen.“

Dabei müssen sich die Teilnehmer natürlich an die gültigen Maßnahmen zum Infektionsschutz halten. Gesichtsmasken sind Pflicht und Ordner sorgen für die Einhaltung des Mindestabstandes. „Wir appellieren da auch an die Vernunft aller Teilnehmer“, so Kah. Auch den Ort hat die Fridays-For-Future-Bewegung bewusst gewählt, da er viel Platz und verschiedene Zugänge bietet.

Coronakrise und Klimabewegung

Die Gruppe rechnet trotz aller getroffenen Maßnahmen mit weniger Teilnehmern als vor Corona: „Die Hürde ist im Moment einfach krasser“, erklärt Kah. Doch auch eine Teilnahme am Protest über die Sozialen Netzwerke ist weiterhin erwünscht. Bei der Mahnwache am Freitag wird auch die Diskussion der Regierung über das Konjunkturpaket Thema sein.

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