Ursache für Feuerwehreinsatz am Dortmunder Hbf ist klar – Haupteingang zeitweise gesperrt

Feuerwehreinsatz

Die Ursache für den Feuerwehreinsatz am Dortmunder Hauptbahnhof, der zwischenzeitlich zur Sperrung des Haupteingangs führte, ist klar. Vor Ort stellte die Feuerwehr ein weiteres Problem fest.

Dortmund

, 26.08.2019, 18:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ursache für Feuerwehreinsatz am Dortmunder Hbf ist klar – Haupteingang zeitweise gesperrt

Die Feuerwehr Dortmund musste am Montagnachmittag zu einem Einsatz am Dortmunder Hbf ausrücken. © Tobias Grossekemper

Am Montagnachmittag musste die Dortmunder Feuerwehr gegen 17.30 Uhr zu einem Einsatz am Dortmunder Hauptbahnhof ausrücken. Im Imbiss „Asia Gourmet“ in der Eingangshalle ist die Brandmeldeanlage ausgelöst worden. Grund hierfür sei laut einer Sprecherin der Bundespolizei eine Fehlfunktion der Sprinkleranlage gewesen. Weshalb die Sprinkleranlage auslöste, konnte nicht festgestellt werden.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr, André Lüddecke, bestätigte einem Reporter vor Ort, dass auch erhöhte Kohlenmonoxid-Werte gemessen worden seien.

Ursache für Feuerwehreinsatz am Dortmunder Hbf ist klar – Haupteingang zeitweise gesperrt

In diesem Asia-Imbiss hatte die Brandmeldeanlage Alarm geschlagen. © Tobias Grossekemper

Wegen des Verdachts auf eine Gasausströmung im „Asia Gourmet“ führten Einsatzkräfte der Feuerwehr zusammen mit dem Energieversorger eine Gasmessung im Keller des Imbiss durch. Ursache für die erhöhte Methan- und Kohlenmonoxid-Konzetration war ein defekter Fettabscheider, der dafür da ist, Fette und Öle vom Abwasser zu trennen.

Bahnhof zwischenzeitlich nicht betretbar

Lebensgefahr bestand zu keiner Zeit und es gab keine Verletzten.

Zwischenzeitlich durfte der Hauptbahnhof durch den Haupteingang nicht betreten werden. Am Abend war dieser allerdings wieder passierbar und der Betrieb am Bahnhof lief normal.

Für die Gasmessung wurde zeitweise ein kleiner Bereich der Eingangshalle vor dem Imbiss abgesperrt. Knapp 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr und auch viele Bundespolizisten waren vor Ort.

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