Feuerwehr rettet Kleingärtner aus seinem Brunnen – 79-Jähriger muss wiederbelebt werden

Einsatz

Er wollte den Wasserstand kontrollieren – und saß plötzlich in der Falle: Ein Kleingärtner ist in einen selbst gegrabenen Brunnenschacht gefallen. Kritisch wurde es nach seiner Rettung.

Lütgendortmund

, 09.09.2019, 10:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feuerwehr rettet Kleingärtner aus seinem Brunnen – 79-Jähriger muss wiederbelebt werden

Nach seiner Rettung musste der Kleingärtner noch in der Anlage des Gartenvereins Crengeldanzgraben reanimiert werden. © Helmut Kaczmarek

Ein 79 Jahre alter Kleingärtner ist am Sonntagabend in den selbstgegrabenen Brunnenschacht auf seiner Laubenparzelle in Lütgendortmund gefallen, als er den Wasserstand kontrollieren wollte. Weil er aus eigener Kraft nicht mehr herauskam, rief seine Frau gegen 22 Uhr über ihre Kinder den Notruf an.

Ein Rettungswagen, ein Notarzt und ein Löschfahrzeug fuhren daraufhin zur Anlage des Gartenvereins Crengeldanzgraben zwischen Martener Straße und Lina-Schäfer-Straße.

Feuerwehr kann Mann aus Brunnenschacht ziehen

Wie Polizei und Feuerwehr berichten, konnten die Einsatzkräfte den Mann aus dem Schacht herausziehen. Zu diesem Zeitpunkt war der 79-Jährige laut Polizei ansprechbar.

Doch unmittelbar danach verschlechterte sich sein Zustand – ob es wegen der Anstrengung, der Aufregung oder anderen Gründen war, ist nicht bekannt – so sehr, dass der Dortmunder noch vor Ort reanimiert werden musste. Danach wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Auch seine 75 Jahre alte Ehefrau musste ärztlich behandelt werden. Sie erlitt einen Schock.

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