Exit-Strategie für Verwaltung – Bürgerdienste öffnen, weitere Stellen folgen

Coronavirus

Die Stadt Dortmund arbeitet an einer „Exit“-Strategie für die Verwaltung. Nach und nach sollen immer mehr Dienststellen öffnen. Den Anfang machen die Bürgerdienste. Schon sehr bald.

Dortmund

, 29.04.2020, 05:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Langsam kehrt bei den Bürgerdiensten im Stadthaus wieder Leben ein.

Bald kehrt bei den Bürgerdiensten im Stadthaus wieder Leben ein. © Dieter Menne (A)

Nicht nur Läden und Schulen öffnen nach der Schließung in der Corona-Krise wieder. Auch in der Stadtverwaltung will man langsam zum Alltag zurückkehren, nachdem in den letzten Wochen fast alle Dienststellen weitgehend geschlossen waren.

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Den Anfang machen die Bürgerdienste. Sie werden bereits ab Donnerstag (30.4.) wieder für Einwohner-, Kraftfahrzeug- und Führerschein-Angelegenheiten geöffnet sein, kündigte Oberbürgermeister Ullrich Sierau am Dienstag nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands an.

Terminvereinbarung nötig

Nötig sei aber eine Terminvereinbarung per Telefon (50-0) oder online, erklärte Ordnungsdezernent Norbert Dahmen. Für den Schutz der Mitarbeiter vor Corona soll es einen Spuckschutz an den Arbeitsplätzen geben. Es gelte auch die Mundschutz-Pflicht.

In den nächsten Wochen sollen dann die Dienstleistungen der Stadtverwaltung weiter hochgefahren werden, kündigte Personaldezernent Christian Uhr an. Es gebe dazu bereits eine Arbeitsgruppe. Dabei werde man allerdings stufenweise und abhängig vom weiteren Infektionsgeschehen vorgehen.

Generell will die Stadt bei einer vorsichtigen Corona-Politik bleiben. Da gilt etwa auch für die Öffnung von Freizeiteinrichtungen. Auch der Westfalenpark bleibe - anders als der Grugapark in Essen - weiter geschlossen. „Der Gesundheitsschutz steht immer im Mittelpunkt“, sagte Sierau.

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