Essen auf dem Wochenmarkt Dortmund? Das kann richtig teuer werden

dzMaskenpflicht

Die Bratwurst trotz Maskenpflicht schon auf dem Wochenmarkt essen? Das sollte man sich gut überlegen. Die Stadt Dortmund erklärt, was demjenigen droht, der erwischt wird. Und was dem Händler.

Dortmund

, 18.11.2020, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie teuer wird es, wenn ich auf dem Wochenmarkt etwas esse oder trinke? Die Antwort, die die Stadt Dortmund auf die Frage gibt, ist etwas komplizierter.

Die Corona-Schutzverordnung lässt dem Ordnungsamt zwar Spielraum. Die Obergrenzen beim Bußgeld allerdings sind enorm.

Mit Absicht – geht es dem Land und der Stadt doch darum, dass alle sich an die Maskenpflicht halten. Das Bußgeld soll auch in diesem Fall als Abschreckung dienen.

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Essen und trinken erst in 50 Metern Abstand erlaubt

Wenn in der Dortmunder Innenstadt Wochenmarkt ist, gilt dort ebenso Maskenpflicht wie auf dem Westen- und Ostenhellweg und auf der Brückstraße.

Zudem gilt im November dasselbe wie bei allen Cafés und Restaurants im Land: vor Ort essen und trinken verboten. Man muss mindestens 50 Meter Abstand zum Verkaufsort halten. Und darf erst mit Essen und Trinken beginnen, wenn man die Wochenmarkt-Fläche komplett verlassen hat.

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Dem Kunden drohen 500 Euro – und dem Händler?

Wer Waffel, Backfisch oder Bratwurst noch auf dem Wochenmarkt isst, begehe Verstoß § 14 II, erklärt die Stadt Dortmund. Die Folge: „Das Regelbußgeld kann bis zu 500 Euro betragen.“

Und der Markthändler? Haftet der ebenfalls für das Verhalten des Kunden? Oder muss er nachweisen, dass er ihn auf den 50-Meter-Abstand hingewiesen hat? Dazu erklärt Stadtsprecher Maximilian Löchter: „Die 50-Meter-Regel und der Bußgeldtatbestand betreffen den Kunden, nicht den Verkäufer.“

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