„Eintritt frei“ in den städtischen Museen - so soll es weiter gehen

Erste Bilanz

Seit Anfang des Jahres kann man die Dauerausstellungen der städtischen Museen kostenlos besuchen. Die Stadt erhoffte sich dadurch deutlich mehr Besucher. Jetzt gibt es erste Erkenntnisse.

Dortmund

, 02.10.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Eintritt frei“ in den städtischen Museen - so soll es weiter gehen

Auch wenn es nicht immer so voll ist wie zur Museumsnacht: 2019 gab es im Museum für Kunst und Kulturgeschichte deutlich mehr Besucher. © Oliver Schaper

„Eintritt frei“ heißt es seit Anfang dieses Jahres in den städtischen Museen - Ausnahmen sind größere Sonderausstellungen. Und das Angebot kommt offensichtlich gut an. „Im ersten Halbjahr dieses Jahres kamen fünf Mal mehr Besucher ins Museum für Kunst und Kulturgeschichte als im Vorjahreszeitraum“, freut sich Kulturdezernent Jörg Stüdemann.

In Zahlen ausgedrückt heißt das: 3028 Menschen, die im ersten Halbjahr 2018 ins Museum an der Hansastraße kamen, standen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres stolze 15.379 Besucher gegenüber. Nicht mitgerechnet sind dabei die Sonderausstellungen, die weiterhin Eintritt kosten.

Auch 2020 freier Eintritt

Die Konsequenz, die die Stadt daraus zieht: Auch im nächsten Jahr bleibt der Eintritt in die Dauerausstellungen frei. So steht es in der Nutzungs- und Entgeltordnung der Kulturbetriebe, über die jetzt die Politik berät.

Freier Eintritt gilt dann für die Dauerausstellung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK), das Museum Ostwall im Dortmunder U, das Brauereimuseum, das Hoeschmuseum, das Westfälische Schulmuseum, das Kindermuseum Adlerturm und den „Schauraum Comic und Cartoon“ in der Bibliothek.

„Eintritt frei“ in den städtischen Museen - so soll es weiter gehen

Ab 2020 soll auch der Eintritt ins umgebaute Naturkundemuseum frei sein. © Stephan Schütze

Dazu kommen wird voraussichtlich ab Sommer 2020 auch das Naturkundemuseum am Fredenbaum, das dann nach sechs Jahren Sanierung und Umbau wieder seine Türen öffnen soll.

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