Eine Institution gibt es nicht mehr: „Oma Bonke“ ist tot

Nordstädterin gestorben

„Oma Bonke“ ist tot. Ilse-Margarete Bonke war in der Nordstadt ein Begriff. Jeder hier kannte die Frau, die sich für den Stadtteil und seine Menschen seit Jahrzehnten unermüdlich einsetzte.

Dortmund

, 02.10.2018, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Institution gibt es nicht mehr: „Oma Bonke“ ist tot

Ilse-Marie „Oma“ Bonke ist gestorben. © Dieter Menne (A)

Die 86-Jährige starb in der vergangenen Woche, am 26. September. „Oma Bonke“ wohnte mehr als 60 Jahre in der Nordstadt. Für die meist türkischstämmigen Kinder und Jugendlichen war die engagierte Nordstädterin immer eine zuverlässige Ansprechpartnerin und ohne jede Einschränkung eine zu respektierende Persönlichkeit.

Bis 2012 war sie als Spielplatzpatin in der Nordstadt eine Institution. 2014 überfielen Jugendliche die rüstige Rentnerin auf der Westhoffstraße. Hilflos musste sie damals mit ansehen, wie die Täter ihr die Sonnenbrille und ein Navigationsgerät entwendeten. Dennoch: Wegziehen aus der Nordstadt, das kam für sie nie in Frage.

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