Dustmann: „Kann mir Dortmund ohne Warenhaus nicht vorstellen“

dzGaleria Karstadt Kaufhof

In Dortmund bildet sich eine Allianz im Kampf um den Erhalt der Karstadt/Kaufhof-Warenhäuser. Dazu gehört auch die IHK. Präsident Heinz-Herbert Dustmann hat eine Botschaft an die Kunden.

Dortmund

, 24.06.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Heinz-Herbert Dustmann weiß, wovon er spricht. Der IHK-Präsident ist Chef des Ladenbau-Unternehmens Dula und betreibt selbst einen „Lifestyle-Store“ in Hombruch. Insofern weiß er, dass sich beim aktuellen Angebot von Karstadt/Kaufhof etwas verändern muss. Aber er ist auch davon überzeugt, dass die Warenhäuser in Dortmund durchaus eine Zukunft haben könnten.

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„Ich kann mir ein Dortmund ohne Warenhaus nicht vorstellen“, sagt Dustmann. Und deshalb gibt er die Hoffnung nicht auf, dass die Schließung aller drei Warenhäuser in der City - von der Galeria Kaufhof über das Karstadt-Haupthaus bis zum Karstadt Sports - nicht endgültig ist. Er hoffe auf eine Lösung, dass mindestens ein und möglichst zwei Häuser erhalten bleiben, erklärt Dustmann.

Beteiligung am Runden Tisch

Die IHK ist auch am Runden Tisch beteiligt, den die Stadt in Sachen Karstadt/Kaufhof eingerichtet hat. „Jetzt ist wichtig, dass alle Beteiligten im Gespräch bleiben“, stellt Heinz-Herbert Dustmann fest.

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Der IHK-Präsident nimmt aber auch die Konsumenten in die Pflicht. Nicht zuletzt der Internet-Handel sei verantwortlich für die Probleme des stationären Einzelhandels. Deshalb müsse man sich klar machen, dass „man sich die Innenstadt kaputt macht, wenn man im Internet einkauft.“

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