Drogenfund im Hauptbahnhof, weil der Verdächtige eine Abkürzung nehmen wollte

Polizei

Weil ein 26-jähriger Dortmunder am Freitagabend eine lebensgefährliche Abkürzung nehmen wollte, wurde die Polizei auf ihn aufmerksam. Bei einer Kontrolle fanden sie einen Beutel voll Drogen.

Dortmund

, 10.11.2019, 15:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein 26-jähriger Dortmunder überquerte gegen 18 Uhr am Freitag (8. 11.) im Dortmunder Hauptbahnhof mehrere Gleise, um so seinen Weg abzukürzen. Dabei begab er sich in Lebensgefahr, da zu diesem Zeitpunkt im Feierabend-Verkehr zahlreiche Züge in den Hauptbahnhof ein- und ausfuhren.

Bahnmitarbeiter hatten den 26-Jährigen dabei beobachtet und die Bundespolizei informiert. Diese wollte den Dortmunder auf sein lebensgefährliches Verhalten und sein schlechtes Vorbild für Kinder und Jugendliche ansprechen. Da er keinen Ausweis dabei hatte, wurde er zur Wache gebracht.

Der Mann hatte 26 Gramm Marihuana dabei

Blöd für den Dortmunder: Dort wurden in seinem Rucksack 26 Gramm Marihuana, verpackt in einem Frischhaltebeutel, sichergestellt. Neben einem Bußgeldverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts im Gleisbereich wurde auch eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Die Bundespolizei warnt vor den Gefahren des Bahnverkehrs, die meist unterschätzt werden. Züge durchfahren Bahnhöfe mit bis zu 160 Stundenkilometern und erzeugen einen heftigen Luftsog.

„Ein elektrisch betriebener Zug – selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt“, so die Bundespolizei. Gleise können außerdem immer in beiden Richtungen befahren werden.

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