Dritthöchste Zahl an Corona-Neuinfektionen in Dortmund seit Pandemie-Beginn

Coronavirus

Die Stadt Dortmund hat am Donnerstag jede Menge neue Corona-Fälle mitgeteilt. Mehr Neuinfektionen pro Tag gab es bislang nur zweimal. Außerdem ist ein weiterer Todesfall bekannt geworden.

Dortmund

, 06.08.2020, 17:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die geschätzte Zahl der aktiven Corona-Fälle liegt in Dortmund auf dem Höchststand seit April.

Die geschätzte Zahl der aktiven Corona-Fälle liegt in Dortmund auf dem Höchststand seit April. © dpa

Ganze 35 positive Coronavirus-Testergebnisse sind am Donnerstag (6.8.) laut Stadt Dortmund hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1.334 positive Tests vor. Die Zahl der inzwischen genesenen Patienten schätzt die Stadtverwaltung auf 1.146.

Aktuell gelten in Dortmund insgesamt 172 Menschen als offiziell infiziert - das ist der höchste Wert seit dem 20. April. Mehr als 35 Neuinfektionen sind bislang erst an zwei anderen Tagen seit Pandemie-Beginn mitgeteilt worden, am 7. April und am 20. März.

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Vier der 35 neuen Fälle betreffen Reiserückkehrer, weitere neun Fälle lassen sich drei Familien zuordnen. Zwei Fälle stehen in Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen im Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund. 19 Neuinfektionen sind voneinander unabhängige Einzelfälle.

Eine 93-jährige Frau ist gestorben

„Außerdem ist bedauerlicherweise ein weiterer Todesfall hinzugekommen“, teilt die Stadt mit. Es handele sich um eine 93-jährige Frau, die in einem Dortmunder Altenheim lebte und an „relevanten Vorerkrankungen“ litt. Sie wurde am Anfang der Woche positiv getestet und verstarb am gleichen Tag.

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Zurzeit werden in Dortmund 18 Corona-Patienten stationär behandelt, vier von ihnen intensivmedizinisch und beatmet. In Dortmund gibt es bislang elf Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere fünf infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Ab Samstag (8.8.) gilt bundesweit die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Alternativ dazu können sie sich in 14-tägige häusliche Quarantäne begeben. Wer keine der beiden Optionen einhält, muss mit Bußgeldern rechnen.

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