Dortmunder schläft im Kino ein und muss von Polizei und Feuerwehr befreit werden

Filmreifer Polizeieinsatz

Für einen 30-jährigen Dortmunder wurde ein Kinobesuch erst nach dem Abspann so richtig spannend. Nach einem Nickerchen fand er sich allein und eingesperrt wieder.

Dortmund

09.01.2020, 13:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dortmunder schläft im Kino ein und muss von Polizei und Feuerwehr befreit werden

Weil er im Kino ein Schläfchen hielt, löste ein Dortmunder einen Polizeieinsatz aus. © picture alliance/dpa

Ziemlich orientierungslos dürfte ein 30-jähriger Dortmunder gewesen sein, als er am frühen Donnerstagmorgen (9.1.) in einem Bochumer Kino aufwachte – rund sechs Stunden nach Beginn des Films, den er sich eigentlich hatte ansehen wollen.

Die 23 Uhr-Vorstellung des Bollywood-Streifens fand er dann aber wohl doch nicht allzu spannend. Denn noch während der indische Film lief, schlief der 30-Jährige ein. So tief und fest, dass er erst am frühen Morgen wieder aufwachte. In einem nun verlassenen Kinosaal.

Von Kinomitarbeitern übersehen und eingeschlossen

Wahrscheinlich rutschte er während seines – mehrere Stunden dauernden – Schläfchens in seinem Sitz leicht nach unten. Die Kinomitarbeiter jedenfalls übersahen den Schlafenden und verschlossen nach der letzten Vorstellung wie gewohnt die Türen.

Das brachte der Bochumer Polizei und Feuerwehr einen ungewöhnlichen Einsatz ein, als sie gegen fünf Uhr früh einen Notruf aus dem Kinocenter im Bochumer Einkaufszentrum erhielten. Dem jungen Mann war klar geworden, dass er dort eingesperrt war. Ohne Hilfe konnte er das Kino nicht verlassen.

Um kurz nach Fünf wurde er aus dieser misslichen Lage befreit und konnte, noch „ein wenig verschlafen“, wie die Bochumer Polizei in ihrer Pressemitteilung schreibt, den Heimweg antreten. Nach der wohl längsten Kinovorstellung seines Lebens.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger TV-Show „Rosins Fettkampf“
So viel haben Mark aus Dortmund und Tanja aus Castrop-Rauxel schon abgenommen
Hellweger Anzeiger Nachtleben
Nachtbürgermeister für Dortmund? So funktioniert das Konzept in der Musterstadt Mannheim
Meistgelesen