Dortmunder setzt Auto gegen Laterne und droht Polizisten, er habe Corona

Nach Unfall

Erst baute ein 21-Jähriger ohne Fremdeinwirkung einen Verkehrsunfall, dann versuchte er mit allen Mitteln einer Blutprobe zu entgehen. Schließlich drohte er den Polizisten mit dem Coronavirus.

Kirchhörde

, 19.06.2020, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der Nacht zu Freitag (19.6.) ist ein junger Dortmunder bei einem Autounfall leicht verletzt worden. Er stand laut Polizei offenbar unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr der 21-Jährige mit seinem Wagen auf der Dahmsgeldstraße im Dortmunder Süden. Aus noch ungeklärter Ursache verlor er gegen 0.35 Uhr an der Einmündung zur Kirchhörder Straße die Kontrolle und kam von der Fahrbahn ab. Dabei prallte er gegen eine Straßenlaterne. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 10.000 Euro.

Alkoholgeruch im Atem

Der 21-jährige Dortmunder wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Seine gleichaltrige Beifahrerin, ebenfalls aus Dortmund, blieb unverletzt. Als Polizisten am Unfallort eintrafen, bemerkten sie Alkoholgeruch im Atem des Fahrers und brachten ihn deshalb zur Wache.

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Dort randalierte der junge Mann plötzlich und fing an, die Polizisten zu beleidigen. Er schloss sich in einer Toilette ein, um der Blutprobenentnahme zu entgehen. Dabei drohte er den Polizisten mit weiterem Widerstand und rief, er habe Corona.

Führerschein entzogen

Die Beamten konnten ihn schlussendlich dann doch aus der Toilette holen. Ein Arzt entnahm ihm dann entsprechenden Blutproben. Zudem beschlagnahmten die Beamten den Führerschein des jungen Fahrers und untersagten ihm die Weiterfahrt.

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