Dortmunder greift 55-Jährigen beim Meditieren an und droht mit Messer

Hauptbahnhof Dortmund

Ein 55-jähriger Mann wollte am Hauptbahnhof Dortmund wohl meditieren, während er auf den Zug wartete. Ein 31-Jähriger soll das zum Anlass genommen haben, um ihn mit einem Messer zu bedrohen.

Dortmund

01.04.2020, 12:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Mann aus Hagen wollte sich die Wartezeit am Hauptbahnhof Dortmund wohl mit Meditation vertreiben. Ein Dortmunder soll ihn daraufhin mit einem Messer bedroht haben.

Ein Mann aus Hagen wollte sich die Wartezeit am Hauptbahnhof Dortmund wohl mit Meditation vertreiben. Ein Dortmunder soll ihn daraufhin mit einem Messer bedroht haben. © JD Mason | unsplash.com (Symbolfoto)

Ein 31-jähriger Mann aus Dortmund soll am späten Dienstagabend (31. März) einen 55-Jährigen Hagener am Dortmunder Hauptbahnhof mit einem Messer bedroht haben. Das berichtet die Bundespolizei.

Angriff am Gleis

Gegen 23.30 seien Einsatzkräfte der Bundespolizei zu einer Auseinandersetzung an einem Bahnsteig gerufen worden. Dort eingetroffen, habe der Hagener ihnen mitgeteilt, dass er auf einer Bank gesessen und meditiert habe, während er auf einen Zug wartete.

Plötzlich habe ihn der 31-Jährige aus Dortmund am Arm gefasst und gefragt, zu wem er denn beten würde. Der Hagener sei darauf nach eigenen Angaben nicht eingegangen. Doch der 31-Jährige habe nicht von ihm abgelassen.

Zunächst sei eine verbale Auseinandersetzung entstanden, schließlich habe der 31-Jährige den 55-Jährigen zu Boden gestoßen. Dieser sei wieder aufgestanden und habe den Dortmunder mit seinem Verhalten konfrontieren wollen. Daraufhin habe der 31-Jährige ein Messer gezogen. Dann seien Mitarbeiter der Bahn eingeschritten.

Verfahren eingeleitet

Laut der Bundespolizei sei der 31-Jährige vorläufig festgenommen worden. Bei seiner Durchsuchung sei ein Messer sichergestellt worden. Gegen den Mann habe die Bundespolizei Strafverfahren wegen Bedrohung, Nötigung und Körperverletzung eingeleitet. Beide Männer sind deutsche Staatsbürger.

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