Dieser süße Kitz-„Zwerg“ entzückt das Team im Dortmunder Zoo

Nachwuchs im Zoo

Der Dortmunder Zoo hat einen neuen kleinen Bewohner. Das Zoo-Team freut sich über die Geburt eines kleinen Südlichen Pudu-Kitzes.

Dortmund

14.10.2019, 12:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dieser süße Kitz-„Zwerg“ entzückt das Team im Dortmunder Zoo

Das Team des Dortmunder Zoos freut sich über die Geburt eines kleinen Südlichen Pudu-Kitzes. © Zoo Dortmund/Stefanie Scholler

Zoo-Besucher werden viel Glück brauchen, um den neuesten Nachwuchs des Dortmunder Tierparks zu entdecken. Pudus sind anfangs sehr scheu und im hohen Gras nur schwer zu entdecken. Vielleicht erhascht man aber einen Blick auf das Kleine, wenn es mit seiner Mutter die Anlage erkundet.

Das Pudu-Kitz ist in der Nacht zu Mittwoch (9.10.) zur Welt gekommen. Pudu-Kitze wiegen bei der Geburt nur 700 bis 900 Kilogramm. Ähnlich wie bei den heimischen Rehen sind die Kitze der Südlichen Pudus weiß gefleckt und bekommen erst später das komplett rotbraune Fell der erwachsenen Tiere.

Südliche Pudus leben auf der Außenanlage des Tamanduahauses

Südliche Pudus sind mit einer Schulterhöhe von 30 bis 40 cm die zweitkleinsten Hirsche der Welt – sie werden nur von den Nördlichen Pudus unterboten. Ein neues Paar Südlicher Pudus war Anfang des Jahres in den Zoo Dortmund gezogen. Zusammen mit dem Europäischen Erhaltungszucht Programm wurde im Sinne des Populationsmanagements das Paar aus den Zoos Berlin und Rotterdam zusammengestellt. Seit Januar leben die Tiere auf der Außenanlage des Tamanduahauses mit den Ameisenbären zusammen.

Dieser süße Kitz-„Zwerg“ entzückt das Team im Dortmunder Zoo

Die erste feste Nahrung wird das Pudu-Kitz schon mit zwölf Tagen aufnehmen. Die Entwöhnung der Jungtiere kann sogar schon mit zwei Monaten stattfinden. © Zoo Dortmund/Stefanie Scholler

Südliche Pudus bewohnen die Wälder und Buschlandschaften im Süden Chiles. Ihre Anzahl im Freiland ist in den letzten 15 Jahren um 20 Prozent gesunken, deswegen werden die Südlichen Pudus auf der Roten Liste bedrohter Arten als „potenziell gefährdet“ eingestuft.

„Umso erfreulicher ist es, dass sich das Pudu-Paar so gut versteht und schon Nachwuchs gezeugt hat“, teilt der Zoo Dortmund mit.

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