Diese Nationalitäten haben Tatverdächtige von Straftaten in der Dortmunder Nordstadt

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Die Gesamtzahl der Straftaten in der Dortmunder Nordstadt sinkt, die Entwicklung im Jahr 2019 bestätigt den Trend. Die AfD wollte jetzt wissen, welche Nationalitäten die Verdächtigen haben.

Dortmund

, 19.12.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Innenausschuss des NRW-Landtages hat sich mit der Sicherheitslage in der Dortmunder Nordstadt beschäftigt. Auf Anfrage der AfD hat Innenminister Herbert Reul (CDU) Zahlen aus der Kriminalitätsstatistik mitgeteilt.

In seiner Antwort beziffert er die positive Entwicklung der Gesamtkriminalität im Stadtbezirk Innenstadt-Nord: „So sank die Gesamtzahl der Straftaten von 15.245 im Jahr 2013 auf 11.849 im Jahr 2018.“ Das bedeutet ein Minus von 22,3 Prozent.

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Die Entwicklung im Jahr 2019 folge dieser positiven Tendenz: „Registrierte die Polizei im Zeitraum Januar bis Oktober 2018 noch 9985 Straftaten, sind es im selben Zeitraum 2019 nur noch 8909 Straftaten.“ Dies ist erneut ein Rückgang um 10,8 Prozent.

Die AfD fragte außerdem explizit nach der Zahl der Straftaten mit mindestens einer Frau als Opfer. Auch diese sei gesunken, teilt der Minister mit: von 711 in 2018 auf 646 im aktuellen Jahr (minus 9,1 Prozent).

Die Rechtspopulisten erfragten schließlich noch die Nationalität der Tatverdächtigen aus diesem Jahr – und erhielten eine Liste mit 82 Staaten aus fast der ganzen Welt. Die größte Gruppe besteht aus deutschen Staatsbürgern, sie bilden etwas weniger als die Hälfte (44 Prozent) der 4164 Verdächtigen. Auf den Plätzen zwei bis vier liegen mit jeweils mehr als 200 Verdächtigen die türkische, rumänische und syrische Nationalität.

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