Fridays-for-Future-Demo in Dortmund: Der Live-Ticker zum Nachlesen

Klimastreik

Mehrere tausend Anhänger der Fridays-for-Future-Bewegung sind heute beim Klimastreik durch die Innenstadt gezogen. Die Ereignisse im Ticker zum Nachlesen.

Dortmund

, 29.11.2019, 07:30 Uhr / Lesedauer: 5 min
Fridays-for-Future-Demo in Dortmund: Der Live-Ticker zum Nachlesen

Für Fridays for Future wurden auch Teile des Walls gesperrt. © Stephan Schütze

15.58 Uhr: Nach zwei kurzen Reden ist nun auch die Abschlusskundgebung vorbei. Wer will, kann sich noch bei kostenloser Suppe stärken, während die Band Jeremia spielt.

Die Polizei Dortmund meldet keine besonderen Vorkommnisse im Rahmen der Demo. Auch die Innenstadt ist wieder von allen Seiten mit dem Auto zu erreichen.

Wir beenden damit den Live-Ticker.

15.37 Uhr:
Der Demonstrationszug ist zurück an seinem Ausgangspunkt am Zentralen Omnibusbahnhof in der Nähe des Cinestar. Hier findet jetzt noch eine Abschlusskundgebung statt. Etwa 300 Demo-Teilnehmer sind noch anwesend. Viele hatten sich bereits auf den letzten Metern der Strecke verabschiedet.

15.25 Uhr:
Die Demonstranten ziehen nun zurück auf die Steinstraße in Richtung ZOB. Die Teilnehmerzahl ist nun schon merklich geringer als beim Start des Zuges. Etwa 2500 Leute laufen noch mit.

15.12 Uhr:
Der Demonstrationszug ist wieder in Bewegung und nähert sich seinem Ziel.

15.02 Uhr:
Die Polizei teilt mit, dass ein zweiter Rettungswagen im Einsatz ist, weil eine Demo-Teilnehmerin Atemnot hatte. Es handele sich aber nicht um etwas Ernstes.


14.45 Uhr:
Momentan steht der Demozug auf Höhe des Adlerturms. Im Zug ist ein Teilnehmer umgekippt, weswegen jetzt erst ein Krankenwagen kommen muss.

Die Polizei teilt unterdessen mit, dass die Sperrungen in der südlichen Innenstadt aufgehoben sind.


14.36 Uhr:
Unsere Reporterin berichtet von Passanten und Autofahrern, die die Straßensperrungen am Wall mit bösen Blicken und Kopfschütteln würdigen.

14.26 Uhr:
Die Klima-Demo hat den Wall erreicht und zieht nun auf dessen äußerem Ring in Richtung Norden.

14.19 Uhr:
Die Hohe Straße stadteinwärts ist dicht. Auf dem Wall kann es gleich eng werden, wenn Fridays for Future über den Ostwall in Richtung Hauptbahnhof zieht. Teile des Walls werden dafür gesperrt. Das gute Wetter, der Weihnachtsmarkt und der „Black Friday“ locken viele Besucher in die City.

Fridays-for-Future-Demo in Dortmund: Der Live-Ticker zum Nachlesen

Demonstranten von Fridays for Future ziehen über die Hohe Straße. © Stephan Schütze



14.13 Uhr:
Der Demonstrationszug ist inzwischen im Kreuzviertel unterwegs. Die Polizei teilt mit, das die Sperrungen an der westlichen Seite der City nun aufgehoben werden. Sie spricht inzwischen von rund 3500 Teilnehmern.

13.50 Uhr:
Unsere Reporterin vor Ort berichtet von einer bisher eher zurückhaltenden Demo: „Das ist ein Demozug und kein Trauermarsch“, schallt es vom LKW. Die Organisatoren bemängeln damit die wenigen Sprechchöre. Jetzt langsam scheinen die Demonstrierenden wacher zu werden.




13:42 Uhr:
Die Polizei Dortmund teilt über Twitter mit, dass die Demonstration gerade die Möllerstraße erreicht habe. Aktuell gehe man von 2000 Teilnehmern aus.

13.37 Uhr: Laut dem Fridays-for-Future-Orgateam nehmen 5500 Menschen an der Demo teil. Das liegt auch im Erwartungsspielraum der Organisatoren. Man habe im Vorfeld mit 6000 Teilnehmern gerechnet.

13.23 Uhr:
Der Zug mit mehreren Tausend Teilnehmern zieht noch die Treibstraße entlang. Vorneweg fährt übrigens das Orga-Team von Fridays for Future Dortmund auf einem LKW, während der Demozug hinterher läuft. Sprechchöre hört man nur wenige - weil vom LKW laut Musik gespielt wird.

13.00 Uhr: Der Demonstrations-Zug setzt sich trotz der verspäteten Kundgebung pünktlich in Bewegung.

Die Route des Demo-Zugs:

12.53 Uhr: Es spricht die antifaschistische Gruppe 170. Sie fordert ein Ende des Kapitalismus zugunsten des Klimas. Die Mitglieder stehen auf der Bühne versteckt hinter einem Banner. Sie befürchten, von Rechtsradikalen fotografiert zu werden.

12.32 Uhr: Den Anfang bei den Reden macht Sarah von der FFF-Ortsgruppe Dortmund. Immerhin ist die Akustik dieses Mal besser als bei der letzten globalen Klimademo im September. Man hört auch in den hinteren Reihen die Rede gut - allerdings führen einige Teilnehmer trotzdem lieber noch ihre eigenen Gespräche weiter.

12.20 Uhr: Mit leichter Verspätung startet die Kundgebung auf dem extra gesperrten Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB). Zuerst bedankten sich die Sprecher von Fridays for Future bei den Teilnehmern der Demo und fordert die Parteien auf, ihre Flaggen zu entfernen.

„Wir sind eine überparteiliche Gruppe“, so Julius aus dem Orgateam. Insbesondere die MLPD, die bei der Kundgebung auch Flyer verteilt, wurde noch mal aufgefordert, keine Flaggen und Symbole zu zeigen.

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Bereits deutlich über 1000 Menschen haben sich am Parkplatz an der Nordseite des Hauptbahnhofs für die Kundgebung versammelt. © Stephan Schütze

12.05 Uhr: Es wird immer voller auf dem Parkplatz am Hauptbahnhof. Inzwischen sind schätzungsweise rund 1500 Aktivisten zusammengekommen. Und es kommen immer noch Menschengruppen an.

11.50 Uhr: Auf dem Parkplatz des Busbahnhofs an der Rückseite des Hauptbahnhofs sind inzwischen rund 200 Demo-Teilnehmer angekommen. Um 12 Uhr geht es hier auch los mit Musik und Reden. Um 13 Uhr startet der Demo-Zug. Laut Orga-Team von Fridays for Future will man um 15 Uhr wieder am Cinestar ankommen. Dann folgen noch mal Reden sowie Musik.

11.33 Uhr:
An der St. Josef-Kirche an der Münsterstraße beginnt der Klimastreik mit einer Andacht. Der Bläserkreis der freien evangelischen Gemeinde Huckarde spielt. Im Anschluss sprechen Pfarrer Michael Vogt und Superintendentin Heike Proske sowie Sandra und Friedrich Laker von evangelischen Lydia-Gemeinde. Circa 50 Menschen haben sich dazu eingefunden. Sie schließen sich im Anschluss dem Demo-Zug von Fridays for Future an.

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Rund 50 Menschen sind am Freitagvormittag zur Klimastreik-Andacht in die St.-Josef-Kirche an der Münsterstraße gekommen. © Stephan Schütze


10.45 Uhr:
Der Aufbau am nördlichen Bahnhofsvorplatz läuft. Die Zelte für „Orga“ und „Sani“ sind auf dem Platz vor Cinestar und Steinwache aufgebaut – dekoriert mit den grünen Fridays-for-Future-Fahnen. Die Bühne steht nebenan auf dem Gelände des gesperrten Busbahnhofs. Hier sollen sich ab 12 Uhr bei strahlendem Sonnenschein mehrere tausend Demonstranten versammeln.

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Auf dem Platz vor Cinestar und Steinwache hat sich das Orga-Team von Fridays-for-Future eingerichtet. © Oliver Volmerich

Das Gelände am Nordausgang des Hauptbahnhofs ist deshalb mit Absperrgittern eingezäunt. Busbahnhof und auch die Pkw-Parkplätze sind gesperrt, der Busverkehr auch von DSW21 ist eingestellt.

Die Demo findet am Vortrag der Weltklimakonferenz in Madrid unter dem Titel „Neustart Klima“ statt. In der Kritik steht aber vor allem das Klimapaket der Bundesregierung.

„Wir fordern die Bundesregierung dazu auf endlich ihre globale Verantwortung wahrzunehmen und als gutes Beispel voran zu gehen, das heißt, auch unsere Forderungen und das Pariser Klimaabkommen zu halten. Beides sind Ziele, von denen das Klimapaket weit weg ist“, sagt Lena Kah. Die 17-jährige Schülerin gehört zum Fridays-for-Future-Team in Dortmund.

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Der Busbahnhof ist gesperrt. Hier steht die Bühne für die Klimastreik-Demo. © Oliver Volmerich

Der Zeitplan: Um 11.30 Uhr beginnt eine Andacht der Kirchen an der Münsterstraße, um 12 Uhr die Kundgebung am Busbahnhof mit Reden u.a. von Fridays for-Future-, Parents for Future- und Campus for Future-Vertrretern. Um 13 Uhr soll der Demozug in Richtung Kreuzviertel losziehen.

Vorbericht: Über 6000 Demonstranten werden erwartet

Mehr als 6000 Teilnehmer werden am heutigen Freitag (29.11.) zur großen Klimastreik-Aktion in Dortmund erwartet. Hier das Wichtigste in Kürze:

  • Gewissermaßen als Vorprogramm laden die evangelische und katholische Kirche ab 11.30 Uhr zu einer Andacht auf den Vorplatz der St. Josef-Kirche an der Münsterstraße ein.
  • Beginn der Klimastreik-Demonstration ist um 12 Uhr auf dem Vorplatz des Cinestar-Kinos und dem Busbahnhof-Areal an der Steinstraße an der Nordseite des Hauptbahnhofs.
  • Der Busbahnhof ist für Reisebusse bereits ab 6 Uhr gesperrt. Ersatzhalt für die Busse ist am Remydamm nahe der Westfalenhalle. Die Parkplätze sind dort mit der U-Bahnlinie U45 zu erreichen.
  • Nach der Auftaktkundgebung ziehen die Demonstranten über die Steinstraße, Treibstraße. Unionstraße, Rheinische Straße, Möllerstraße, Lindemannstraße, Kreuzstraße, Hohe Straße, Südwall, Ostwall und Schwanenwall wieder zur Nordseite des Hauptbahnhofs.
  • Die Polizei wird die Strecke kurzfristig absperren. Genaue Zeitangaben dafür sind noch nicht möglich. Ende der Demo ist spätestens um 18 Uhr.

Jetzt lesen

Verkehrsbehinderungen im ÖPNV, laut Ankündigung von Betriebsbeginn bis etwa 19 Uhr:

  • Die Linie 412 endet bzw. startet an der Haltestelle „Fredenbaum“. Die Haltestellen von „Immermannstraße“ bis „Hauptbahnhof.“ entfallen ersatzlos.
  • Die Linie 452 fährt ab Haltestelle „Hallesche Straße“ über den Linienweg der 456 über Borsigplatz bis Schützenstraße weiter bis „Hafen“. Damit entfallen die Haltestellen von „Lenteninsel“ bis „DO-Hbf.“ ersatzlos.
  • Die Linie 453 endet bzw. startet an der Haltestelle „Ruhrallee“. Damit entfallen die Haltestellen „Südbad“ bis „DO-Hbf.“ ersatzlos.
  • Die Linie 455 fährt gar nicht.
  • Die Linie 456 endet bzw. startet am Borsigplatz. Es entfallen die Haltestellen von „Albertstaße“ bis „DO-Hbf.“.
  • Die Linie 460 endet bzw. startet an der Haltestelle „Hafen“. Es entfallen die Haltestellen von „Kesselstraße“ bis „Reinoldikirche“.
  • Die Linie 475 endet bzw. startet an der Haltestelle „Hafen“. Es entfällt das Teilstück zwischen „DO-Hbf.“ und „Hafen“.
  • Die Linie AirportExpress endet bzw. startet an der „Märkischen Straße“. Somit entfällt der Haltepunkt „DO-Hbf.“

    Die ersten Erfahrungen am Freitagmorgen zeigen: Entgegen der Ankündigung fahren einige Busse zumindest am Morgen noch bis zum Hauptbahnhof durch.

Jetzt lesen

Der ohnehin von den Baustellen am Wall beeinträchtige Einzelhandel nimmt die angekündigte Demo mit Galgenhumor. Der Handel freue sich auf das erste Adventswochenende, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Westfalen-Münstlerland, Thomas Schäfers. Er hofft, dass möglichst viele City-Besucher per Bahn anreisen.

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