Demo gegen Weiterbau-Pläne für Brackeler Straße vor der Ratssitzung

Verkehrsplanung

Bei ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause werden Dortmunds Ratsvertreter von Demonstranten empfangen. Der Protest richtet sich gegen Pläne zum Weiterbau der Brackeler Straße.

Dortmund

, 16.06.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Weiterbau der Brackeler Straße über Asseln hinaus beschäftigt den Rat der Stadt.

Der Weiterbau der Brackeler Straße über Asseln hinaus beschäftigt den Rat der Stadt. © Tobias Larisch

In der Westfalenhalle 2 tagt am Donnerstag der Rat der Stadt. Dort ist ausreichend Platz, um die Corona-Abstandsregeln einzuhalten. Das ist auch für den Platz vor der Halle nötig. Denn dort kündigen sich Demonstranten an.

Die Bürgerinitiative „Schützt den Freiraum“ sowie diverse Umwelt- und Verkehrsverbände planen vor der Ratssitzung eine Demo gegen die Pläne für den Weiterbau der Schnellstraße L 663n (OWIIIa) nördlich von Asseln und Wickede. Treffpunkt ist um 14 Uhr, also eine Stunde vor Beginn der Ratssitzung, vor der Westfalenhalle 2.

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Wie berichtet will die Stadt in Absprache mit dem Land die Planungen für den Weiterbau der Brackeler Straße vorantreiben, wie die OWIIa im Dortmunder Osten heißt, und dazu zwei Planerstellen einrichten. Die Bezirksvertretungen Brackel und Scharnhorst haben dem Vorhaben bereits zugestimmt.

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Heftiger Widerspruch kommt außer von Umweltschützern auch von Grünen und Linken/Piraten im Rat. Utz Kowalewski, Vorsitzender der Ratsfraktion Die Linke&Piraten, hat den Regierungspräsidenten in Arnsberg um eine Bewertung gebeten. Er sieht das Vorhaben als „Blankoscheck für die Zweckentfremdung von Haushaltsmitteln“.

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Der Dortmunder Osten hat ein Wahlkampf-Thema: Die Stadt will die Planung zum Weiterbau der Brackeler Straße über Asseln hinaus vorantreiben und setzt dabei auf Rückendeckung des Landes. Von Oliver Volmerich

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