Corona zum Trotz: Die schönsten Bilder der DEW-Museumsnacht in Dortmund

dz20. Auflage

Das Jubiläum wollten sich die Veranstalter der Dortmunder Museumsnacht nicht nehmen lassen: Die 20. Auflage hatte mit Corona zu kämpfen, ließ es sich aber kaum anmerken. Der Abend in Bildern.

von Paula Protzen, Thomas Thiel

Dortmund

, 20.09.2020, 12:47 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kerstin Keller-Düsberg ist erleichtert: „Wir sind absolut zufrieden mit dem gesamten Ablauf“, sagt die Projektmanager der Dortmunder Museumsnacht. Selbstverständlich war das nicht bei einem Großereignis dieser Größenordnung in Coronazeiten. Immerhin galt es, ein striktes Hygienekonzept bei 300 Veranstaltungen in 28 Spielstätten einzuhalten.

Ein Ticket für alles, das freie Flanieren zwischen den einzelnen Spielorten, das Gedränge bei besonders beliebten Veranstaltungen - was bisher ganz selbstverständlich zu der Museumsnacht dazugehört hatte, durfte bei der 20. Ausgabe des Großereignisses bloß nicht passieren. Stattdessen mussten sich die Interessierten für jede Veranstaltung ein eigenes Ticket besorgen.

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Die 20. Dortmunder Museumsnacht war eine Ungewöhnliche – viel zu Sehen und Erleben gab es dennoch, für Groß und Klein.
20.09.2020
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Ein echtes Urgestein: Zum 20. Mal eröffneten Die Physikanten mit ihrem Programm in der DASA die Museumsnacht.© Stephan Schuetze
Gebannt verfolgten große und kleine Besucher die Show der Physikanten in der DASA.© Stephan Schuetze
Gleich ein doppeltes Jubiläum: Auch Die Physikanten werden in diesem Jahr 20! In der Eröffnungsshow gab es daher das Beste aus 20 Jahren.© Stephan Schuetze
Gebannt verfolgten große und kleine Besucher die Show der Physikanten in der DASA.© Stephan Schuetze
Im Apothekenmuseum konnten Besucher über 15.000 historische Arzneien, skurrile Exponate und Einrichtungen von alten Apotheken bestaunen.© Stephan Schuetze
Im Apothekenmuseum konnten Besucher über 15.000 historische Arzneien, skurrile Exponate und Einrichtungen von alten Apotheken bestaunen.© Stephan Schuetze
Im Apothekenmuseum konnten Besucher über 15.000 historische Arzneien, skurrile Exponate und Einrichtungen von alten Apotheken bestaunen.© Stephan Schuetze
Im Brauereimuseum erfuhren Freunde des Biers einiges über die Geschichte der Brauereien in Dortmund. Da darf eine Verkostung selbstverständlich nicht fehlen!© Stephan Schuetze
Im Brauereimuseum erfuhren Freunde des Biers einiges über die Geschichte der Brauereien in Dortmund. Da darf eine Verkostung selbstverständlich nicht fehlen!© Stephan Schuetze
Im Brauereimuseum erfuhren Freunde des Biers einiges über die Geschichte der Brauereien in Dortmund. Da darf eine Verkostung selbstverständlich nicht fehlen!© Stephan Schuetze
Im Brauereimuseum erfuhren Freunde des Biers einiges über die Geschichte der Brauereien in Dortmund. Da darf eine Verkostung selbstverständlich nicht fehlen!© Stephan Schuetze
Das Fußballmuseum war ebenfalls Teil der Museumsnacht.© Stephan Schuetze
Noch einmal das Siegtor der WM 2014 erleben: Großes Kino im Fußballmuseum.© Stephan Schuetze
Als wäre man dabei: Die Siegesfeier nach dem Gewinn der WM 2014 im Fußballmuseum.© Stephan Schuetze
Auch den WM-Pokal, den Deutschland zuletzt 2014 gewann, konnten Besucher im Fußballmuseum bewundern.© Stephan Schuetze
Auch den WM-Pokal konnten Besucher im Fußballmuseum bewundern.© Stephan Schuetze
Auch den WM-Pokal konnten Besucher im Fußballmuseum bewundern.© Stephan Schuetze
Auch das Wunder von Bern bei der WM 1954 war Teil des Rundgangs im Fußballmuseum.© Stephan Schuetze
Mit den High-Tech-Bällen von heute hatte das Modell von der WM 1954 noch recht wenig zu tun.© Stephan Schuetze
Klangvoll wurde es beim Konzert des Jugendkonzertchores in der Reinoldikirche.© Stephan Schuetze
Klangvoll wurde es beim Konzert des Jugendkonzertchores in der Reinoldikirche.© Stephan Schuetze
Klangvoll wurde es beim Konzert des Jugendkonzertchores in der Reinoldikirche.© Stephan Schuetze
Klangvoll wurde es beim Konzert des Jugendkonzertchores in der Reinoldikirche.© Stephan Schuetze
Vor der Reinoldikirche machte der Rundgang „Politik und Kirche“ Station.© Stephan Schuetze
Vor der Reinoldikirche machte der Rundgang „Politik und Kirche“ Station.© Stephan Schuetze
Vor der Reinoldikirche machte der Rundgang „Politik und Kirche“ Station.© Stephan Schuetze
Die Qual der Wahl hatten Besucher im Museum für Kunst und Kulturgeschichte: Gleich drei Führungen standen hier zur Auswahl.© Stephan Schuetze
Einmal Bogenschießen wie Robin Hood: Die Mitmach-Ausstellung für Kinder im Museum für Kunst und Kulturgeschichte.© Stephan Schuetze
Die „Robin Hood“-Ausstellung ist für Kinder konzipiert und punktet mit ihren interaktiven Angeboten.© Stephan Schuetze
Wer traut sich? Eine Vogelspinne zum Anfassen gab es im neueröffneten Naturmuseum.© Stephan Schuetze
Im Naturmuseum Dortmund erwachen die Dinos wieder zum Leben,© Stephan Schuetze
Im Naturmuseum Dortmund erwachen die Dinos wieder zum Leben,© Stephan Schuetze
Die Ausstellung im Naturkundemuseum will Dortmundern „die Schönheit der Landschaftsräume in unserer Region“ näherbringen.© Stephan Schuetze
Stimmungsvoll und stimmgewaltig war die Veranstaltung in der Petrikirche.© Stephan Schuetze
Johannes Groß, einer der letzten großen Heldentenöre Deutschlands, nutzte die Petrikirche als Bühne für seinen Auftritt.© Stephan Schuetze
Neben der Musik war die Petrikirche ein zweites Mal Veranstaltungsort: Pfarrerin Christel Schürmann führt auf ein Kerzenspaziergang durch die Kirche.© Stephan Schuetze
Neben der Musik war die Petrikirche ein zweites Mal Veranstaltungsort: Pfarrerin Christel Schürmann führt auf ein Kerzenspaziergang durch die Kirche.© Stephan Schuetze
Ein Highlight in luftiger Höhe: Der Skywalk an den stillgelegten Hochöfen auf Phoenix-West. Nebst spektakulärer Aussicht konnten Besucher auch etwas über die Geschichte der Eisen- und Stahlproduktion Kohle in Dortmund erfahren.© Stephan Schuetze
Ein Highlight in luftiger Höhe: Der Skywalk an den stillgelegten Hochöfen auf Phoenix-West. Nebst spektakulärer Aussicht konnten Besucher auch etwas über die Geschichte der Eisen- und Stahlproduktion Kohle in Dortmund erfahren.© Stephan Schuetze
Ein Highlight in luftiger Höhe: Der Skywalk an den stillgelegten Hochöfen auf Phoenix-West. Nebst spektakulärer Aussicht konnten Besucher auch etwas über die Geschichte der Eisen- und Stahlproduktion Kohle in Dortmund erfahren.© Stephan Schuetze
Ohne geht es nicht: Die Desinfektionsspender gehören zum Altag mittlerweile fest dazu.© Stephan Schuetze
Die Ausstellung „UmBAUkultur“ im Dortmunder U gibt Einblicke in Geschichte und Veränderungen des Bauwerks. Auch das U feiert dieses Jahr ein Jubiläum: Das Zehnjährige.© Stephan Schuetze
Die Ausstellung „UmBAUkultur“ im Dortmunder U gibt Einblicke in Geschichte und Veränderungen des Bauwerks. Auch das U feiert dieses Jahr ein Jubiläum: Das Zehnjährige.© Stephan Schuetze
Seit zehn Jahren ist das Museum Ostwall im Dortmunder U. Die neu zusammengestellte Sammlung konnte man zur Museumsnacht sehen. © Stephan Schuetze
Seit zehn Jahren ist das Museum Ostwall im Dortmunder U. Die neu zusammengestellte Sammlung konnte man zur Museumsnacht sehen. © Stephan Schuetze
Seit zehn Jahren ist das Museum Ostwall im Dortmunder U. Die neu zusammengestellte Sammlung konnte man zur Museumsnacht sehen. © Stephan Schuetze
Im Dortmunder U gibt es auch ein breites Angebot an kultureller Bildung für Kinder und Jugendliche. © Stephan Schuetze
Entspannt in die Nacht starten: Besucher der Showbühne im Westfalenpark. Normalerweise wird hier im Rahmen der „Juicy Beats Sessions“ musiziert, am Abend der Museumsnacht standen Comedy, Kabarett und Live-Musik auf dem Programm.© Stephan Schuetze
„Lachen ist die beste Medizin“ finden der Arzt Doc Esser und Kabarettist René Steinberg – deshalb heißt auch ihr neues Programm so. Die Gäste der Museumsnacht erhielten noch vor der offiziellen Premiere eine Kostprobe.© Stephan Schuetze
Viele Besucher versammelten sich zu der Live-Show im Westfalenpark.© Stephan Schuetze
Wie man lebt, ohne dass der innere Schweinehund zu laut winselt – in ihrem Programm nehmen Doc Esser und René Steinberg auch das Virus ein wenig aufs Korn.© Stephan Schuetze
„Lachen ist die beste Medizin“ finden der Arzt Doc Esser und Kabarettist René Steinberg – deshalb heißt auch ihr neues Programm so. Die Gäste der Museumsnacht erhielten noch vor der offiziellen Premiere eine Kostprobe.© Stephan Schuetze

Davon wurden laut Keller-Düsberg am Samstag rund 4300 verkauft: „Die meisten Führungen waren ausgebucht.“ Damit es nicht zu Schlangen kam, habe es an vielen Spielorten mehrere Eingänge gegeben.

Den Besuchern habe die Corona-Ausgabe der Museumsnacht gut gefallen, sagt Keller-Düsberg geklappt: „Wir haben nur positives Feedback bekommen.“

Museumsnacht-Besucherin: „Ich nutze den Corona-Vorteil“

Eine der zufriedenen Besucherinnen war Gesine Brockmüller. Die 51-jährige Dortmunderin hörte sich am Freitagnachmittag in der Propsteikirche ein Harfenkonzert an, bevor es weiter zu einer Führung in die Marienkirche ging. Es sei ihre erste Museumsnacht, erzählte sie - und das habe entscheidend mit Corona zu tun: „Ich nutze den Corona-Vorteil, dass ich nicht in der Schlange stehen muss.“

Trotzdem hofft Keller-Düsberg, dass die nächste Museumsnacht frei von Corona-Zwängen stattfinden kann: Eine Spar-Variante wie dieses Jahr könne auf Dauer keine Alternative sein. Sie freut sich bereits darauf, dann wieder mit rund 30.000 Besuchern wie 2019 planen zu können.

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