In einer Kleingartenanlage am Rande der Bolmke liegt das Restaurant „Zur Quelle“. Ein Besuch ist hier wie ein Essen bei Freunden. Von einem Gericht wird unsere Autorin noch lange schwärmen.

Renninghausen

, 14.11.2018, 04:10 Uhr / Lesedauer: 8 min

Wer im Vereinsheim einer Kleingartenanlage etwas essen möchte, bekommt zum Bierchen meistens eine deftige Frikadelle oder ein Schnitzel mit Jägersoße serviert. In der Kleingartenanlage Zur Quelle am Rande der Bolmke im Stadtteil Renninghausen ist das ein bisschen anders. Dort haben sich Beate Brockstedt und Udo Brosko vor etwas mehr als sechs Jahren ihren Traum von der eigenen Gastronomie erfüllt und servieren ihren Gästen Küche inspiriert vom Stil der französischen Brasserien.

Privat hat das Ehepaar schon viele Jahre für Freunde gekocht. Beruflich waren sie aber lange in anderen Bereichen unterwegs. Als sich die Gelegenheit ergab, machten sie das ehemalige Vereinsheim in der Kleingartenanlage zu ihrem neuen Wohnzimmer, wo sie Freunde – und jetzt auch Fremde – bekochen.

Klassische Gerichte frisch und einfach zubereitet mit regionalen Zutaten und schlicht präsentiert – so beschreiben die beiden Gastgeber ihr Lokal. Mein Mann und ich besuchen Zur Quelle an einem Freitagabend im November. Spontan schließt sich uns noch mein Schwager an – das Konzept des Restaurants findet er spannend und ist neugierig. Genau wie wir. Denn was wir zu essen bekommen, ist eine Überraschung.

Der Weg zum Restaurant ist schon ein kleines Abenteuer. Im Dunkeln verpassen wir fast die Ausfahrt an der Stockumer Straße, denn geht‘s hinein in den dunklen Wald, bis zur Linken ein paar Lichter erscheinen. Von außen sieht das Gasthaus wie ein typisches Vereinsheim aus. War es ja früher auch. Drinnen ist von muffiger Kneipenatmosphäre aber nichts mehr zu sehen und zu spüren. Es ist tatsächlich eher so, als würde man das Haus von Freunden betreten.

360-Grad-Bild: Schauen Sie sich im Restaurant Zur Quelle um

Das Essen im Zur Quelle:

Das Restaurant Zur Quelle hat keine klassische Speisekarte. Udo Brosko kocht, worauf er Lust hat, die Gerichte wechseln regelmäßig. Üblicherweise werden die Gerichte draußen an einer Tafel angeschlagen. Bei unserem Besuch ist es ein bisschen anders, weil sich für den Abend eine größere Gesellschaft angekündigt hat.

Wir bestellen zunächst Getränke, dann bekommen wir schon mal einen kleinen Gruß aus der Küche: einen Matjessalat mit Pumpernickel und Bohnen. Ein schöner Anfang – und ich merke, dass ich wirklich großen Hunger habe. Mein Glück: Die beiden Herren mögen keinen Matjes, ich darf den Salat also dreimal essen. Mache ich gerne.

Erst nach dem Gruß aus der Küche erfahren wir, was wir heute sonst noch so essen können. Beate Brockstedt erzählt uns am Tisch, was sie uns anbieten kann. Für den Hauptgang bietet sie Entenragout mit Gnocchi an. Kurzer Blickwechsel, ja, das klingt gut. Nehmen wir.

Bei der Vorspeise wird es etwas schwieriger: Wir können wählen zwischen einer bretonischen Fischsuppe und einem Chicorée-Salat mit Roquefort und Walnüssen. Ich habe mich schnell entschieden, die Fischsuppe soll es sein. Mein Schwager nimmt auch die Suppe, obwohl sein Verhältnis zu Meerestieren, sagen wir, schwierig ist. Wenn‘s zu fischig schmeckt, mag er es nicht. Und auch nicht jeden Fisch. Die Suppe sei durchaus fischig, sonst wäre es ja keine Fischsuppe, sagt Beate Brockstedt. Aber wir sind an diesem Abend ja auch hier, um Neues zu probieren.

Mein Mann mag Fisch noch weniger als sein Bruder (es sei denn er ist so dick frittiert, dass er nicht mehr nach Fisch schmeckt), also fällt die Suppe raus. Bei Käse favorisiert er eher mildere Sorten, Roquefort hat er bislang nie probiert. Der Blauschimmelkäse sei einer, den nicht jeder möge, warnt Beate Brockstedt. Aber zu meiner Freude will mein Mann es mal versuchen mit dem Salat. Also gut.

Anders als eine Bouillabaisse ist die bretonische keine klare Fischsuppe. Der Fisch wird – ohne Innereien aber mit Gräten – mit Kartoffeln, Tomaten und Safran passiert, erklärt Udo Brosko. Optisch ist sie deshalb alles andere als schön anzusehen. Sieht aus wie eine braune Pampe.

„Zur Quelle“ ist eine Brasserie mitten im Kleingarten

Zur betronischen Fischsuppe gab‘s Parmesan und Croutons, die man sich nach Belieben über die Suppe streuen konnte. © Jana Klüh

Aber es geht ja um den Geschmack und der ist sehr gut. Die Suppe ist gut gewürzt, schmeckt angenehm fischig. Als Einlage gibt es eine Wildfang-Garnele, eine Muschel, etwas Tintenfisch, und noch etwas Fisch, den ich nicht zuordnen kann. Zur Suppe bekommen wir Parmesan und Croutons, die wir nach Belieben drüber streuen können. Mit dem Parmesan schmeckt die Suppe noch einmal ganz anders.

Ich esse zwar sehr gerne Fisch und Meerestiere und sehr gerne Suppe, aber selten Fischsuppe. In fester Form mag ich Fisch lieber. Deswegen habe ich wenig Vergleichsmöglichkeiten, aber Udo Broskos Kreation ist auf jeden Fall so, wie ich mir eine Fischsuppe vorstelle. Auch meinem Schwager schmeckt die Suppe (mit viel Parmesan und vielen Croutons) zu seiner eigenen Überraschung gut. Experiment gelungen.

„Zur Quelle“ ist eine Brasserie mitten im Kleingarten

Der Chicorée-Salat mit Roquefort und Walnüssen. © Jana Klüh

Anders sieht es da bei meinem Mann aus. Er nimmt einen Bissen Roquefort – und ein Blick in sein Gesicht reicht, um zu wissen, dass Roquefort definitiv nichts für ihn ist. Zu intensiv, zu streng. Schade um den Käse, er bleibt auf dem Teller. Denn auch mein Schwager und ich sind keine Fans. Der rote Chicorée mit den Walnüssen aber schmeckt meinem Mann gut. Allerdings ist es schwer, den Salat zu bewerten, wenn man die Hauptzutat nicht isst.

Nach der Vorspeise sind wir alle sehr gespannt, wie uns der Hauptgang schmecken wird. Mein Mann ist nicht so der Enten-Fan, ich dagegen umso mehr. Eine gut zubereitete Ente ist so etwas wie mein Leibgericht, zumindest, wenn es um Fleisch geht. Mein Anspruch ist nach jahrelangem Enten-Testen allerdings ziemlich groß. Denn wenn sie zu trocken oder zu fettig ist, schmeckt sie einfach nicht.

Wenig später stehen drei dampfend heiße Teller Entenragout vor uns. Und kurz darauf sind alle drei Teller, nur unterbrochen von Ausdrücken der absoluten Begeisterung, leer.

Wow!

„Zur Quelle“ ist eine Brasserie mitten im Kleingarten

Der Hauptgang, von dem wir noch lange schwärmen werden: Entenragout mit Gnocchi. © Jana Klüh

Dieser Hauptgang hat uns alle drei restlos begeistert. Wir haben noch Tage danach von dem Essen geschwärmt – und werden es auch weiterhin tun. Udo Brosko hat meine persönliche Enten-Favoriten-Skala auf ein neues Niveau gesetzt. Ich habe selten ein so gutes Essen gegessen. Das ist mein voller Ernst. Ich gehe gerne und viel essen, ab und zu auch gehobener. Aber dieses eigentlich so simple Gericht hat mich sehr glücklich gemacht.

Meine beiden Begleiter sehen das ganz ähnlich. So etwas Leckeres hätten sie lange nicht gegessen. Wenn Ente so schmeckt, sagt mein Mann, dann wird er auch zum Fan.

Jetzt aber mal ins Detail: Die selbstgemachten Gnocchi sind von außen leicht kross angebraten, von innen butterweich. Die Ente, für das Ragout in Stücke geschnitten, ist weder zäh noch trocken noch fettig, sondern saftig und würzig. Zu meiner Freude gibt‘s auch ein bisschen krosse Entenhaut – definitiv das Beste an Ente, wenn Sie mich fragen. Unser absolutes Highlight aber ist die Soße.

Wer so eine Soße kochen kann, der versteht wirklich etwas von seinem Fach. In dieser Soße steckt die Geduld, die mir selbst beim Soßenkochen oft fehlt, und ganz viel Können. Sie hat die perfekte Konsistenz und die perfekte Würze mit ein bisschen Säure und leicht süßer Note. Im Zusammenspiel mit Ente und Gnocchi ist es wahrlich ein Gedicht. Und wenn ich zu Hause gewesen wäre und nicht im Restaurant, dann hätte ich mit dem Finger auch noch den allerletzten Tropfen Soße von meinem Teller geholt.

Einziger Kritikpunkt: Wenn es nach den beiden Männern gegangen wäre, hätte die Portion noch ein bisschen größer sein können. Aber da hat auch der Appetit auf mehr sicher ein Wort mitgesprochen.

Zum Essen bestellen die Männer einen Rotwein, sie bekommen einen französischen. Mehr erfahren wir dazu nicht, aber er schmeckt den beiden ausgezeichnet. Sie bestellen sich später noch ein zweites Glas. Ich bleibe bei Apfelschorle, naturtrüb, nicht weiter erwähnenswert.

„Zur Quelle“ ist eine Brasserie mitten im Kleingarten

Zum Dessert gab‘s eine Mascarpone-Creme mit Quittengelee und chinesischer Birne mit Whisky-Note. © Jana Klüh

Auf den großartigen Hauptgang folgt erst mal eine Pause (siehe Service). Wir diskutieren über das Essen, teilen unsere Freude an so etwas Leckerem und merken: Jetzt möchten wir auch gerne noch ein Dessert probieren. Wir fragen nach, ob es eins gibt. Ja, Mascarpone-Creme mit Quittengelee und in Whisky gekochter chinesischer Apfel-Birne können wir bekommen.

Wir entscheiden uns, zu dritt ein Dessert zu teilen. Das reicht, denken wir. Satt sind wir ja. Hinterher ärgern wir uns, denn auch das Dessert bestätigt das hohe Niveau der Küche im Gasthaus Zur Quelle. Die Creme ist nicht zu süß, die Frucht hat tatsächlich eine spannende, herbe Whisky-Note, die durch das Quittengelee prima ausgeglichen wird.

Angerichtet waren alle Speisen auf hübschen Tellern, ansonsten aber ohne großen Firlefanz.

Die Atmosphäre:

Das Restaurant hat zwei Räume: Wenn man reinkommt, landet man direkt im Thekenbereich. Hier stehen auch drei Holztische zum Essen. Das ist ein bisschen rustikaler, hat Küchenatmosphäre, auch durch den schwarzweißen Fliesenboden – aber mit Charme. Von dort aus geht es in den Gastraum, bei unserem Besuch standen aber nur im vorderen Bereich Tische.

So recht will im Gastraum nichts zusammen passen. Die Dekoration ist ziemlich wild. Da hängt zum Beispiel an einer Wand ein riesiges Bild einer Winterlandschaft neben Tierfellen, darunter stapelt sich Kaminholz. Unter einem Spiegel steht eine knallgelbe Madonnenstatue. Europaletten bilden einen kleinen Ablagebereich und teilen gleichzeitig den Gastraum. Auf den Fensterbänken stehen leere Magnum-Weinflaschen, im ganzen Raum sind Teelichter und Blumen verteilt, Dutzende Bilder hängen an den Wänden. Auch die Stühle sind bunt gewürfelt – wir saßen zum Beispiel auf 70er-Jahre Plastikstühlen in Knallorange. Im hinteren Bereich standen bei unserem Sofas mit Blumenmuster. Der Teppichboden ist jagdgrün, an der hintersten Wand hängt eine Tapete mit Ornamenten.

Trotz der nicht erkennbaren Stil-Linie (oder vielleicht gerade deswegen) ist der Gastraum gemütlich. Bei unserem Besuch brannte der Kamin, in der Luft lag ein dezenter Rauch-Geruch. Wir haben uns tatsächlich eher wie im Wohnzimmer von Freunden gefühlt als in einem Restaurant. Das ist insgesamt auch der Charme des Restaurants: Perfekt ist längst nicht alles, aber gemütlich.

Wir (alle um die 30) waren bei unserem Besuch mit Abstand die jüngsten Gäste in der Quelle. Das übrige Publikum war eher 50+. Das liege sicher daran, dass auch sie selbst etwas älter seien, sagt Beate Brockstedt. Aber sie freue sich immer sehr, wenn auch jüngere Gäste kämen.

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So sieht es im Gasthaus Zur Quelle aus

In einer Kleingartenanlage am Rande der Bolkme liegt das Gasthaus zur Quelle. Ein Besuch ist hier wie ein Essen bei Freunden. Und die Einrichtung erinnert eher an ein Wohnzimmer, als ein Restaurant.
14.11.2018
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So sieht das Gasthaus Zur Quelle im ehemaligen Kleingarten-Vereinsheim von außen aus.© Oliver Schaper
Der Blick vom Eingang ins Restaurant. Hier sind die große Theke und ein paar Tische in rustikaler Atmosphäre. © Oliver Schaper
Die Theke in der Quelle, dahinter geht es in die Küche.© Oliver Schaper
Ein Foto der beiden Gastgeber hängt auch im Restaurant: Udo Brosko und Beate Brockstedt haben ihre Leidenschaft für das Kochen zum Beruf gemacht.© Oliver Schaper
Der Blick in den großen Gastraum vom Thekenbereich aus.© Oliver Schaper
Die Einrichtung im Gastraum ist wild durcheinandergewürfelt, aber gemütlich ist es trotzdem.© Oliver Schaper
Zwischen Tierfellen hängt an einer Wand auch ein Kuh-Kopf. © Oliver Schaper
Mit Europaletten ist der Gastraum zur Hälfte abgetrennt. Im hinteren Bereich stehen Sofas.© Oliver Schaper
Jetzt, im Herbst und im kommenden Winter, brennt abends auch der Kamin.© Oliver Schaper
Die beiden Betreiber führen ihr Gasthaus im Stile einer französischen Brasserie.© Oliver Schaper
Auch der Schnaps gehört hier zur Deko.© Oliver Schaper
Das Feuerholz stapelt sich im Gastraum in die Höhe. Eine kleine Auswahl an Weinen gibt's auch.© Oliver Schaper
Auch größere Gruppen melden sich immer mal wieder im Gasthaus zum Essen an.© Oliver Schaper

Die Preise:

Was wir bezahlen müssen, haben wir erst erfahren als die Rechnung kam. Wir hätten aber natürlich vorab fragen können, was die Gerichte kosten.

Die Preise sind gehobener, für die Qualität und Frische des Essens aber vollkommen angemessen. Für das Entenragout haben wir 19,50 Euro gezahlt. Die Suppe hat 10,90 Euro gekostet, der Salat 9,50 Euro. Das Dessert lag bei 5 Euro. Ein Glas Rotwein hat 6,50 Euro gekostet.

Insgesamt haben wir für Essen und Getränke für drei Personen 129,30 Euro (plus Trinkgeld) bezahlt.

Der Service:

Wer in der Quelle essen geht, sollte Zeit mitbringen – und nicht erwarten, dass es so hochprofessionell wie in manch einem durchgetakteten Gastronomie-Betrieb zugeht. Beate Brockstedt und Udo Brosko machen alles alleine und sie sind keine gelernten Gastronomen. Er kocht, sie macht den Service, zwischendurch unterstützen sie sich gegenseitig. Und wenn, wie bei unserem Besuch, jeder Tisch besetzt ist, dauert alles ein bisschen länger.

Wir haben für unseren Besuch vorab einen Tisch reserviert, schon am Telefon hat uns Beate Brockstedt vorgewarnt, dass es voll wird und wir etwas Zeit mitbringen sollen. Wir haben uns also auf Wartzeiten eingestellt. Wir waren am Ende drei Stunden im Restaurant – das ist definitiv länger, als wir sonst im Schnitt in einem Restaurant verbringen. Tatsächlich waren wir beim Blick auf die Uhr überrascht, dass wir so lange vor Ort waren.

Zweimal allerdings war die Wartezeit hart an der Grenze: Als wir angekommen sind, hat uns Beate Brockstedt unseren Tisch gezeigt, bis wir sie das nächste Mal an unserem Tisch gesehen haben, hat es fast 20 Minuten gedauert. Und als wir mit dem Hauptgang fertig waren, ließ die Aufmerksamkeit für unseren Tisch leider auch extrem nach. Wir hätten sicher noch mehr Getränke bestellt, wenn wir öfter gefragt worden wären. Nach dem Dessert konnten wir erst einige Zeit nach dem Hauptgang fragen. Um die Rechnung zu bestellen, sind wir dann nach vorne zur Theke gegangen und haben danach gefragt, damit es nicht noch länger dauert.

Dazu muss man allerdings sagen: Die beiden Betreiber haben sich beide mehrfach bei uns entschuldigt, dass es an diesem Tag alles länger dauert. Die Gesellschaft hat an diesem Abend fast die gesamte Aufmerksamkeit der Gastgeber eingenommen, zudem waren an einem weiteren Tisch noch Stammgäste des Restaurants.

Udo Brosko hatte eine Hilfe in der Küche. An so einem Abend hätte man aber auch über eine weitere Hilfe im Service nachdenken können. Beate Brockstedt hat ansonsten unsere Fragen alle beantwortet. Allerdings war ihr anzumerken, dass sie unter Stress stand und viele Aufgaben gleichzeitig zu erledigen hatte.

Wir haben das Restaurant am Ende glücklich verlassen – das lag aber vor allem an dem hervorragenden Essen.

Kinderfreundlichkeit:

Da es in der Quelle ohnehin keine klassische Speisekarte gibt, gibt es auch keine Kinderkarte. Für alle, die mit Kindern kommen, finde sich immer eine Lösung, sagt Beate Brockstedt. Je nachdem, wie alt die Kinder sind, können sie eine kleine Portion der Tagesgerichte bekommen oder auch mal eine Portion Nudeln.

Barrierefreiheit:

Das Gasthaus ist barrierefrei zu erreichen. Für Rollstuhlfahrer gibt es einen Weg, der die Stufen zum Restaurant umgeht, vor der Tür zum Restaurant ist eine Rampe. Drinnen ist alles ebenerdig.

Anfahrt / Parkplatzsituation:

Zur Quelle liegt mitten in der Bolmke. Zu erreichen ist es über die Stockumer Straße (das ist auch die offizielle Adresse). Beim Kleingartenverein geht es in die Straße rein, die man ganz durchfährt bis in den Wald, auf der linken Seite liegt dann das Restaurant. Dort gibt es auch genügend Parkplätze.

Wer ein bisschen Bewegung mag, kann den Besuch im Gasthaus perfekt mit einem Spaziergang verbinden. Wer richtig motiviert ist, kann auch zu Fuß vom Kreuzviertel oder dem BVB-Stadion aus zum Restaurant laufen.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Anreise etwas schwieriger. Am Schultenhof hält der Bus 440, zu Fuß sind es dann noch etwa zehn Minuten.

Das sagt das Netz:

Die Rezensionen im Internet sind sehr gemischt – von supergut bis superschlecht ist alles dabei.

Bei Tripadvisor schneidet die Quelle nicht besonders gut ab: Das Lokal bekommt hier nur 2,5 von 5 Punkten bei zwölf Bewertungen. Die User bemängeln fast allesamt den ihrer Meinung nach unfreundlichen Service und teilweise auch die Preise für das Essen. „Leider fühlt man sich dort nicht willkommen“, schreibt eine Nutzerin.

Eine andere lobt: „Die Küche ist super frisch, lecker und für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt eine kleine Auswahl, fast jeden Tag andere Gerichte, frisch zubereitet.“

Bei Google sind es 25 Rezensionen und 4,3 von 5 Sternen. Viele loben das Essen – aber auch die Umgebung drumherum (was weniger mit dem Restaurant zu tun hat).

Restaurant-Infos

Zur Quelle, Stockumer Straße 133a, 44225 Dortmund, Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag ab 17 Uhr, Samstag und Sonntag ab 14 Uhr, Küche: Donnerstag bis Samstag ab 18 Uhr, Sonntag von 14 bis 18 Uhr, Reservierungen: Tel. (0231) 98189336, E-Mail: bb@zur-quelle-dortmund.de oder ub@zur-quelle-dortmund.de, Website.

Immer mittwochs testen wir ein Restaurant in Dortmund. Hier waren wir schon:



Wie funktioniert der Restaurant-Check? Wir gehen ohne Vorankündigung in die jeweiligen Restaurants – als ganz normale Gäste. Wir sind keine Gastro-Experten, sondern einfach Menschen, die gerne an schönen Orten essen. Wir beschreiben die Läden so, wie wir über sie auch mit Freuden und Bekannten sprechen würden. Mit ihren Schwächen, mit ihren Stärken. Ehrlich.
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