Coronavirus-Vorsorge: DSW21 sperrt Vordertüren in allen Bussen Dortmunds

Öffentlicher Nahverkehr

Wegen des Coronavirus gibt es erste Einschränkungen in Dortmunds ÖPNV: DSW21 sperrt ab Samstag die Vordertüren all seiner Busse. Eine zweite wichtige Änderung gibt es ebenfalls zu beachten.

Dortmund

13.03.2020, 12:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der vordere Bereich aller DSW21-Busse wird ab Samstag abgesperrt.

Der vordere Bereich aller DSW21-Busse wird ab Samstag abgesperrt. © DSW21

Die vordere Tür in allen Bussen von DSW21 bleibt ab Samstag (14. März) bis auf Weiteres geschlossen, dazu wird die erste Sitzreihe hinter der Fahrerkabine gesperrt. Das gab Dortmunds Bus- und Bahnbetreiber DSW21 am Freitag bekannt.

Durch die Pufferzone solle „die Wahrscheinlichkeit der Übertragung des Coronavirus für unsere Fahrer*innen und für unsere Fahrgäste minimiert werden“, schreibt DSW21 in einer Pressemitteilung.

Als weitere Schutzmaßnahme wird auch der Ticketverkauf beim Fahrpersonal eingestellt. „Die Ticketpflicht ist dadurch selbstverständlich nicht aufgehoben“, betont DSW21 jedoch.

Vielmehr bittet DSW alle Fahrgäste, die nicht über ein Abonnement verfügen, vor Fahrtantritt ein Ticket zu kaufen – entweder per DSW21-App oder an einem der Ticketautomaten.

DSW21 ist mit den neuen Coronavirus-Schutzmaßnahmen nicht allein. Sie werden von allen Verkehrsunternehmen umgesetzt, die in der Kooperation östliches Ruhrgebiet zusammengeschlossen sind. Mitglieder sind neben DSW21 die Bogestra (Bochum/Gelsenkirchen), HCR (Herne/Castrop-Rauxel), HST (Hagen), Ruhrbahn (Essen), Vestische (Kreis Recklinghausen) und VER (Ennepe-Ruhr-Kreis).

Als Reaktion auf die Schulschließungen entfallen ab Montag (16.3.) zudem die Einsatzwagen im Busbereich. Das sind die Busse, die normalerweise morgens und mittags zusätzlich fahren, um Schüler zu befördern.

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