Corona-Kontrollen im Nahverkehr: Geldstrafen für Passagiere ohne Masken

Nahverkehr in Dortmund

An zwei Tagen haben DSW21 und Ordnungsamt verstärkt die Einhaltung der Maskenpflicht in Dortmunds Bussen und Bahnen kontrolliert. Für manch einen wurde es richtig teuer.

Dortmund

04.12.2020, 17:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Maskenpflicht in Dortmunds ÖPNV wird weiterhin regelmäßig kontrolliert.

Die Maskenpflicht in Dortmunds ÖPNV wird weiterhin regelmäßig kontrolliert. © DSW21

Die DSW21 und das Ordnungsamt der Stadt Dortmund haben an zwei Tagen erneut gemeinsam die Maskenpflicht im Dortmunder ÖPNV kontrolliert. Dabei seien einige Verstöße festgestellt und Bußgelder verhängt worden, heißt es in einer Mitteilung.

Die beiden Kontrollen haben am 26. November und am 2. Dezember stattgefunden. Kontrolliert worden seien die Haltestellen "Brunnenstraße", "Leopoldstraße" und "Reinoldikirche". Auch in den Linien U41, U42, U46, U47 und U49 sei man im Einsatz gewesen.

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Insgesamt sei elf Mal ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro verhängt worden, weil die entsprechenden Personen keinen Mund-Nasen-Schutz getragen haben. In 35 Bürgergesprächen haben zudem die Mitarbeiter des Ordnungsamtes noch einmal nachdrücklich über die Details der Maskenpflicht aufgeklärt.

Acht Fahrgäste seien zudem ohne Ticket kontrolliert worden – sie mussten ein erhöhtes Beförderungsentgeld zahlen.

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„Wir werden beim Thema Maskenpflicht nicht nachlassen und so lange kontrollieren, wie es das Pandemiegeschehen erfordert“, wird DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung in der Mitteilung zitiert.

„Mit den Bußgeldern gibt es ein wirkungsvolles Instrument, mit dem man hartnäckige Maskenverweigerer empfindlich treffen kann. Daher danken wir dem Ordnungsamt, dass es uns nach Kräften bei gemeinsamen Kontrollen unterstützt,“ sagt er weiter.

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