Corona-Inzidenz steigt über 200 - nur zweimal gab‘s mehr neue Fälle

Coronavirus

Nur an zwei Tagen hat die Stadt Dortmund bislang mehr Corona-Neuinfektionen mitgeteilt als am Mittwoch. Außerdem ist der positive Trend der vergangenen Tage bei Intensivpatienten gestoppt.

Dortmund

, 18.11.2020, 16:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Es werden wieder mehr Covid-Patienten auf den Intensivstationen behandelt.

Es werden wieder mehr Covid-Patienten auf den Intensivstationen behandelt. © dpa

Die Stadt Dortmund teilt am Mittwoch (18.11.) mit, dass 248 weitere positive Corona-Testergebnisse registriert wurden. Von diesen sind 12 Fälle 6 Familien zuzuordnen. In einem Fall handelt es sich um einen Reiserückkehrer. Nur an zwei Tagen wurden mehr Neuinfektionen verzeichnet - der Höchstwert liegt bei 277 am 5. November.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 7558 positive Tests vor. 5112 Menschen gelten der Stadtverwaltung zufolge als genesen, 2397 Menschen sind demnach aktuell infiziert.

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Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 203,7 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab Mitternacht abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich. Aktuell meldet das RKI eine Inzidenz von 191,9.

Zurzeit werden in Dortmund 160 Corona-Patienten stationär behandelt (17 weniger als am Vortag), darunter 32 intensivmedizinisch, davon wiederum 26 mit Beatmung (jeweils zwei mehr als am Dienstag).

99-jähriger Mann mit Corona-Infektion gestorben

„Bedauerlicherweise ist heute ein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 dazugekommen“, teilt die Stadtverwaltung mit. Dabei handelt es sich um einen 99-jährigen Mann mit chronischen Vorerkrankungen. Er wurde am Montag (16.11.) stationär aufgenommen und ist am Mittwoch begleitend durch Covid-19, nicht ursächlich an Covid-19, gestorben.

In Dortmund gibt es damit laut Stadtverwaltung bislang 33 Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19, weitere 16 infizierte Patienten verstarben demnach aufgrund anderer Ursachen.

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