BVB gegen den SC Freiburg: Bundesliga-Heimpartie wird zum Inklusionsspieltag

Signal Iduna Park

Das BVB-Heimspiel gegen den SC Freiburg am 1. Dezember steht unter einem besonderen Motto: Am Inklusionsspieltag dreht sich alles um das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung.

Dortmund

, 22.11.2018, 12:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB gegen den SC Freiburg: Bundesliga-Heimpartie wird zum Inklusionsspieltag

Im Signal Iduna Park gibt es spezielle Plätze für Sehbehinderte. Die Fans hören dort eine spezielle Reportage, damit sie alles mitbekommen, was im Stadion passiert. © BVB / Alexandre Simoes

Bei jedem Heimspiel im Signal Iduna Park sind auch Fans zu Gast, die eine Behinderung haben. Manche können nicht laufen, manche können nicht sehen und andere können nicht hören. Für sie alle gibt es im BVB-Stadion spezielle Plätze.

Auf sein Engagement für Menschen mit Behinderung und das Miteinander im Signal Iduna Park und im Verein möchte Borussia Dortmund mit dem Inklusionsspieltag am 1. Dezember aufmerksam machen. Deshalb gibt es an diesem Spieltag im gesamten Stadion verschiedene, mal mehr, mal weniger auffällige Aktionen.

Werbung für das Miteinander

Marco Rühmann, Projektleiter Corporate Social Responsibility beim BVB, sagt: „Wir möchten mit dem Inklusionsspieltag die Strahlkraft von Borussia Dortmund nutzen, um für das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung zu werben. Borussia Dortmund ist seit zahlreichen Jahren und sehr vielfältig in diesem Bereich engagiert. Im Kern geht es zum Spiel gegen den SC Freiburg um die Darstellung der vielfältigen Möglichkeiten einer gemeinsamen Teilhabe in unserer Gesellschaft“.

So wird an diesem Tag die Hälfte der Einlaufkinder, die an der Hand der BVB-Profis vor dem Anpfiff auf den Rasen laufen, eine Behinderung haben. Auch vier Kinder im Rollstuhl fahren mit den Profis ein. Seit der Saison 2014/2015 sind ohnehin bei jedem BVB-Heimspiel zwei Einlaufkinder mit Behinderung dabei.

Special-Olympics-Athleten zu Gast

Im Stadion sind zudem einige Special-Olympics-Athleten zu Gast, einer der Athletensprecher gibt vor dem Anpfiff Einblicke in die Arbeit der Sportler. Ein Rollstuhlfahrer, ein Sehbehinderter und ein Gehörloser erzählen davon, wie es ist, ein BVB-Spiel trotz Einschränkungen im Stadion verfolgen zu können.

Im Signal Iduna Park gibt es schon seit vielen Jahren spezielle Bereiche, die auf das Handicap der Besucher angepasst sind. Es gibt Plätze für Rollstuhlfahrer, spezielle Reportagen für Sehbehinderte, Plätze für Hörgeschädigte mit einer Gebärdensprach-Dolmetscherin und solche für Menschen mit einer Behinderung ab einem Grad der Behinderung von 50 Prozent. Über all diese Angebote erfahren die Stadionbesucher mehr.

Und an vielen Stellen im Stadion, unter anderem auf den LED-Banden, werden sie die Worte „Borussia verbindet“ lesen - denn darum geht‘s.

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