Bus und Bahn zum Klimastreik billiger? So reagiert DSW21 auf die Grünen-Forderung

Offener Brief

In einem Offenen Brief haben die Grünen der DSW21-Chefetage vorgeschlagen, den weltweiten Streik für den Klimaschutz (20.9.) in Dortmund zu unterstützen. Das ist die Antwort.

Dortmund

, 09.09.2019, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bus und Bahn zum Klimastreik billiger? So reagiert DSW21 auf die Grünen-Forderung

Die Grünen möchten ermäßigte Bus- und Bahntarife beim Klima-Streik am 20. September. © Schimmel

In einem Offenen Brief haben die Grünen der DSW21-Geschäftsführung am Freitag (6.9.) vorgeschlagen, die für den 20. September auch in Dortmund geplanten Aktionen zum Klimaschutz mit einem ermäßigten Tarif für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu unterstützen.

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Der ÖPNV sei dabei nicht nur das richtige Verkehrsmittel, um an diesem Tag zu der Veranstaltung zu kommen, sondern darüber hinaus sei der ÖPNV im Verkehrssektor das entscheidende Instrument zur Erreichung der Klimaziele und damit auch selbst Thema bei Veranstaltungen zum Klimaschutz, argumentierten die Grünen.

Absage vom DSW21-Verkehrsvorstand

DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung antwortete am Montag (9.9.) persönlich auf den Brief und bedankte sich für die Anregung. Allerdings erteilte er dem Anliegen eine Absage. DSW21 sei ebenfalls der Auffassung, dass die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wesentlich zum Klimaschutz beitrage. Deshalb liege der Fokus darauf, den Dortmundern mit Bussen und Bahnen ein attraktives Leistungsangebot zu machen.

„Den konkreten Vorschlag können wir allerdings nicht in die Tat umsetzen“, so Jung. Ein verbilligtes Ticketangebot würde – sofern die Vergünstigung nicht durch einen Dritten gegenfinanziert sei – einen Beschluss des Verkehrsverbunds Rhein Ruhr (VRR) voraussetzen. Der lasse sich bis zum 20. September aber nicht mehr herbeiführen.

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