Bundespolizei beschlagnahmt Drogen von Frau – 33-Jährige verlangt diese später zurück

Hauptbahnhof Dortmund

Eine 33-Jährige hat an der Polizeiwache am Dortmunder Hauptbahnhof für verdutzte Gesichter gesorgt: Denn die wollte ihre zuvor einkassierten Drogen später wieder abholen.

Dortmund

26.03.2020, 14:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Einen kuriosen Vorfall hat es am Donnerstag (26.3.) an der Bundespolizeiwache am Dortmunder Hauptbahnhof gegeben. Ursprünglich habe sich eine 33-jährige Frau am Morgen bei der Bundespolizei gemeldet, da sie Fragen zu ihrer anstehenden Gerichtsverhandlung hatte.

Dann hätte die Frau den Beamten gesagt, dass sie zwischenzeitlich draußen "kurz kiffen" gehen würde. Die Polizisten seien daraufhin sichtlich überrascht gewesen und hätten die Frau gefragt, ob diese denn Drogen bei sich habe. Das bestätigte die 33-Jährige und übergab dann eine kleine Menge Marihuana, so die Polizei.

Frau kommt zurück

Die Bundespolizei berichtet, sie habe der Frau dann mitgeteilt, dass sie eine Strafanzeige wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln zu erwarten habe. Die Frau habe dann die Wache verlassen, um eineinhalb Stunden später wieder zurückzukehren. Der Grund: Sie habe die Polizisten bitten wollen, ihr ihre Drogen wiederzugeben, da sie "gern kifft".

Den Wunsch haben die Bundespolizisten der 33-Jährigen allerdings nicht erfüllt – sie haben sie lediglich darauf hingewiesen, seit wann der Besitz von Betäubungsmitteln verboten sei. Inzwischen haben die Polizisten auch herausgefunden: Der Gerichtstermin der Frau habe bereits in der vorherigen Woche stattgefunden.

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