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Blindgänger in Dortmund entschärft – 1300 Anwohner mussten raus

In Dortmund musste am Donnerstag (18.11.) erneut ein Bombenblindgänger aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs entschärft werden. 1300 Anwohner mussten dafür spontan ihre Häuser verlassen.
In der östlichen Innenstadt wurde erneut ein Bombenblindgänger gefunden. © Schaper

Aktualisierung 21.15 Uhr:

Na bitte: Der Blindgänger ist entschärft, meldet die Stadt Dortmund. Nach und nach werden nun die Sperrungen aufgehoben. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner können in ihre Häuser zurückkehren.

Aktualisierung 20.38 Uhr:

Das ist erfreulich: Die Stadt meldet, dass die Evakuierung abgeschlossen ist und die Entschärfung nun beginnt.

Aktualisierung 19.48 Uhr:

Es geht voran: Nach Angaben der Stadt sind inzwischen rund 70 Prozent des Geländes geräumt. Es gab bislang zehn Krankentransporte, 68 Personen sind in der Evakuierungsstelle.

Aktualisierung 19 Uhr:

Die Zahl der Personen in der Evakuierungsstelle hat sich nach Angaben der Stadt auf 37 erhöht bei sieben Krankentransporte. Etwa ein Drittel des zu evakuierenden Gebiets seien geräumt. Das lässt darauf schließen, dass sich Evakuierung und Entschärfung in den Abend hineinziehen.

Aktualisierung 18.09 Uhr:

Wie geplant hat die Evakuierung um 17 Uhr begonnen. Bislang laufe sie ohne besondere Vorkommnisse, teilt die Stadt mit. In der Evakuierungsstelle am Käthe-Kollwitz-Gymnasium sind bislang 13 Personen angekommen. Es gab drei Krankentransporte.

Der ursprüngliche Bericht:

Erneuter Blindgängerfund in Dortmund – und wieder trifft es die Einwohner in er östlichen Innenstadt. Ein 250-Kilo-Blindgänger wurde an diesem Donnerstag (18.11.) auf dem Gelände des früheren Südbahnhofs in der Nähe vom Heiligen Weg gefunden. Hier entsteht ein neues Wohnquartier.

Der Blindgänger soll noch am Donnerstag durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg entschärft werden. Es muss in einem Radius von 300 Metern evakuiert werden. 1300 Anwohnerinnen und Anwohner sind betroffen. Die Evakuierung soll um 17 Uhr beginnen.

In diesem Radius um die Bombenfundstelle muss evakuiert werden. © Stadt Dortmund © Stadt Dortmund

Tangiert sind auch die S-Bahnlinie S4, die Buslinie 452, der Großmarkt sowie eine Einrichtung für autistische Kinder betroffen.

Ein Evakuierungsbus soll an der Kreuzung Prinz-Friedrich-Karl-Straße und Moltkestraße bereitstehen, um die Anwohner in die Evakuierungsstelle in die Sporthalle vom Käthe Kollwitz Gymnasium zu bringen.

Für die Buslinie 452 wird während der Evakuierung ab der Olgastraße eine Umleitung über den Heiligen Weg und die Hamburger Straße eingerichtet. Ab der Klönnestraße geht es dann wieder über den üblichen Weg. Die Umleitung gilt in beiden Fahrtrichtungen. Nicht angefahren werden die Haltestellen Moltkestraße, Bismarckstraße, Düsseldorfer Straße und Von-der-Goltz-Straße.

Wir berichten an dieser Stelle weiter.

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