Black Friday sorgte für volle Parkhäuser in der Innenstadt

dzVerkehr

Schnäppchenjäger, Weihnachtsmarkt-Besucher und Klima-Demonstranten sorgten am Freitag für eine rappelvolle Dortmunder Innenstadt. So lief der Black Friday.

Dortmund

, 29.11.2019, 13:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer am Freitag (29. November) mit dem Auto in die Dortmunder Innenstadt wollte, musste viel Zeit und Geduld im Gepäck haben. Die Parkplatzsuche sogar noch abends eine Weile dauern, genau wie der Weg zu den Parkplätzen.

Ob für Weihnachtsschnäppchen oder Klimaschutz - es haben sich viele Dortmunder auf den Weg in die Innenstadt gemacht.

Vor allem am Ostwall und Südwall staute es sich am frühen Freitagmittag deswegen, der Hohe Wall in Richtung Süden war nach wie vor gesperrt. Auch bei den umliegenden Straßen, die zur Innenstadt hin- und wegführen, kam es zu Verzögerungen.

Volle Züge und gesperrter Busbahnhof

Das Verkehrschaos traf nicht nur Straßen und Parkhäuser. Die Bundespolizei verstärkte ihre Präsenz an den Bahnhöfen im Ruhrgebiet und hatte zuvor gewarnt, dass auch die Züge voll werden. Zu den kauflustigen Menschen kamen am Nachmittag der Feierabendverkehr und der „Weihnachtsmarktreiseverkehr“.

Zwischenzeitlich war von den knapp 20 städtischen Parkhäusern in der City ein Dutzend komplett besetzt – hier gab es keine freien Plätze mehr.

Doch nicht nur Schnäppchenjäger und Besucher in Weihnachtsstimmung gingen am Freitag auf die Straße: Von 12 Uhr bis zum Nachmittag demonstrieren tausende Anhänger der „Fridays for Future“-Bewegung im Rahmen des weltweiten Klimastreiks für mehr Klimaschutz.

Dafür war ein Teil des Walls gesperrt, die Demonstranten zogen auch durch die Innenstadt. Der Zentrale Busbahnhof blieb am Freitag wegen der Demonstrationen von 6 bis 20 Uhr geschlossen.

Thier-Galerie bietet drei Tage „Black Friday“

Einmal im Jahr zum „Black Friday“ locken die meisten Geschäfte in Dortmund mit Rabatten Menschenmassen in die Innenstadt. Eigentlich kommt der „Black Friday“ (auf Deutsch: Schwarzer Freitag) aus den USA und läutet den Beginn des Weihnachtsgeschäfts ein.

Seit ein paar Jahren schwappt das Konzept jedoch auch nach Europa über. Viele Geschäfte beschränken ihre Rabattaktionen nicht nur auf einen Tag: Die Thier-Galerie zum Beispiel verlängert den „Black Friday“ um zwei weitere Tage. Der Kaufrausch hat jedoch nicht nur positive Seiten: Ein Schuldner-Berater aus Lünen ärgert sich über den „Black Friday“.

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