Ein brennendes Auto hatte am Mittwochmittag eine Vollsperrung des Tunnel Wambel der B 236 in Dortmund ausgelöst. © Feuerwehr Dortmund
Großeinsatz

B-236-Tunnel in Wambel am Mittwoch wegen Brand gesperrt

Im Tunnel Wambel der Bundesstraße 236 ist es am Mittwochmittag zu einem Auto-Brand gekommen. Dabei wurde auch die Fahrbahn beschädigt. Die Feuerwehr rückte mit massiven Kräften an.

Weil ein Auto im Tunnel Wambel Feuer gefangen hatte, mussten am Mittwochmittag gegen 11.30 Uhr beide Fahrtrichtungen der B 236 am Tunnel gesperrt werden. Die Feuerwehr Dortmund rückte mit einem massiven Aufgebot zur Einsatzstelle aus.

„Für uns ist das immer ein Objektalarm“, sagt Feuerwehr-Sprecher André Lüddecke. „Wir sind mit drei Löschzügen, mehreren Spezialfahrzeugen und dem Rettungsdienst ausgerückt. Da waren sicher 80 Leute unterwegs.“ Am Tunnel angekommen stellte sich die Lage dann jedoch als übersichtlich heraus.

Tunnel war bereits geleert

Auf dem Seitenstreifen des Tunnels in Fahrtrichtung Schwerte habe ein einzelnes Fahrzeug in Flammen gestanden. Die Brandmeldeanlage des Tunnels hatte bereits ausgelöst und die Schranken gesenkt, sodass der Tunnel ansonsten leer gewesen sei.

Ein Löschzug mit etwa 20 Personen habe das Fahrzeug gelöscht – die restlichen Einsatzkräfte seien nach der Erkundung der Situation bereits abgezogen. Gegen 12.30 Uhr sei der Einsatz der Feuerwehr weitgehend beendet gewesen.

Suche nach dem Fahrer

Der Fahrer des Autos sei nicht im oder am Tunnel anzutreffen gewesen, sodass die Polizei Dortmund die Suche nach ihm aufgenommen habe. Gefunden worden sei der Mann schließlich in Sicherheit an einer Tankstelle.

Gesicherte Erkenntnisse zur Ursache des Feuers gebe es noch nicht, so die Polizei. Wahrscheinlich habe es einen technischen Defekt am Auto gegeben, den der Fahrer rechtzeitig bemerkt habe, um das Fahrzeug am Standstreifen abzustellen. Die Ermittlungen laufen allerdings noch.

Sperrung bis 13.50 Uhr

Wegen der Löscharbeiten und des Abschleppens war der Tunnel in Wambel mehrere Stunden gesperrt. Gegen 12.45 Uhr sei zunächst der Tunnel in Fahrtrichtung Lünen wieder freigegeben worden.

Der Tunnel in Richtung Schwerte war noch bis etwa 13.50 Uhr gesperrt. Dort musste zunächst ein Schaden an der Fahrbahn des Seitenstreifens untersucht werden. Dieser sei jedoch gering genug, dass der Tunnel befahren werden kann, so Straßen NRW.

Ob Arbeiten am Seitenstreifen nötig sind, müsse sich in den kommenden Tagen noch zeigen.

Der Verkehr wurde im Zuge der Sperrung über Wambel umgeleitet. Zahlreiche Autos und Lkw fuhren durch den Stadtteil. Auch auf der B 236 kam es zeitweise zu Verzögerungen.

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Bastian Pietsch

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