Awo-Vorsitzende Gerda Kieninger ist gestorben

SPD-Politikerin

Trauer um Gerda Kieninger: Die Vorsitzende des Unterbezirks Dortmund der Arbeiterwohlfahrt und langjährige SPD-Landtagsabgeordnete starb am Mittwoch überraschend im Alter von 68 Jahren.

Dortmund

, 22.01.2020, 18:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Awo-Vorsitzende Gerda Kieninger ist gestorben

Gerda Kieninger starb im Alter von 68 Jahren. © Oliver Schaper

Die Nachricht kam überraschend und verbreitete sich vor allem in ihrem Wohnort Eving wie ein Lauffeuer: Gerda Kieninger ist tot. Die Vorsitzende der Dortmunder Awo und langjährige SPD-Landtagsabgeordnete starb am Mittwoch (22.1.) überraschend im Alter von nur 68 Jahren.

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Ihre politische Karriere hatte Gerda Kieninger 1989 als Mitglied der Bezirksvertretung Eving begonnen. 1995 zog sie als direkt gewählte Abgeordnete für die SPD in den Landtag ein, wo sie sich vor allem in der Sozialpolitik und als Sprecherin für Frauen und Gleichstellung einen Namen machte. Von 1998 bis 2002 gehörte sie zudem dem Landesvorstand der SPD an.

„Tragende Säule der SPD“

Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Landtag 2017 war Gerda Kieninger politisch aktiv - nicht zuletzt als langjährige Vorsitzende des Unterbezirks der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Dortmund und stellvertretende Vorsitzende des Awo-Bezirks Westliches Westfalen.

In einer ersten Reaktion zeigte sich der Vorsitzende des SPD-Stadtbezirks Eving, Uli Dettmann, „bestürzt und traurig“ über die Nachricht. „Gerda Kieninger war in den vergangenen Jahrzehnten eine tragende Säule der SPD und hat nicht nur als Landtagsabgeordnete viel für die Stadt getan“, sagte Dettmann.

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