Auto kracht in Bushaltestelle – Insassen flüchten

Polizeieinsatz

In der Nordstadt ist am Wochenende ein Auto in eine Bushaltestelle gefahren. Die Polizei muss nun ermitteln, wer tatsächlich am Steuer saß.

Dortmund

13.01.2020, 15:13 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der Nacht zu Samstag (11.1.) ist auf der Straße Oestermärsch in der nördlichen Innenstadt ein Auto in eine Bushaltestelle gefahren und hat diese stark beschädigt.

Zeugen hatten gegen 4.50 Uhr die Polizei alarmiert, weil sie den Unfall beobachtet hatten. Wie die Polizei mitteilt, waren sie zunächst durch einen lauten Knall darauf aufmerksam geworden und sahen dann das beschädigte Auto, das mitten auf dem Bahnsteig an der Haltestelle „Enscheder Straße“ vor einem Baum stand. Zudem beobachteten sie, wie die Insassen des Autos in Richtung Borsigplatz flüchteten.

Wer saß am Steuer?

Im Zuge der Fahndung und ersten Ermittlungen trafen die Polizeibeamten auf einen 24 und einen 45 Jahre alten Mann, beide bulgarischer Staatsbürgerschaft, sowie auf einen elfjährigen Jungen und eine 34-jährige Frau (ebenfalls bulgarischer Staatsbürgerschaft und wohnhaft in Dortmund). Sie gaben an, im Auto gesessen zu haben.

Ob der 45-Jährige wie in den ersten Aussagen angegeben wirklich zur Unfallzeit am Steuer gesessen hatte, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Ebenso wie der Grund für die Flucht. Der 24-Jährige verhielt sich der Polizei gegenüber nämlich durchaus verdächtig. Einem freiwilligen Atemalkohol- und Drogentest zufolge hatte er zuvor Alkohol sowie Kokain konsumiert.

Die beiden Männer mussten zur Sachverhaltsklärung zunächst mit zur Wache. Die Polizei sucht weitere Zeugen, die gesehen haben, wer am Steuer saß. Hinweise gehen an die Polizeiwache Nord unter Tel. (0231) 132-2321.

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