Aus Solidarität verzichten Dortmunder Vorstände auf Teil ihrer Vergütung

Coronavirus

Die Vorstände von Borussia Dortmund und dem Pumpenhersteller Wilo haben angekündigt, auf einen großen Teil ihrer Vergütung zu verzichten – ein Signal der Solidarität an die Mitarbeiter.

Dortmund

27.03.2020, 19:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wilo-Vorstandschef Oliver Hermes spendet wie der Rest des Vorstands die Hälfte seiner Vergütung dem Wilo-Solidaritäts-Fonds.

Wilo-Vorstandschef Oliver Hermes spendet wie der Rest des Vorstands die Hälfte seiner Vergütung dem Wilo-Solidaritäts-Fonds. © Yavuz Arslan

Borussia Dortmund hat den Anfang gemacht. Profis, Klub-Führung und das Trainer-Team verzichten in der Corona-Krise auf Teile ihres Gehalts. Der BVB will damit einen zweistelligen Millionenbetrag einsparen und sich so solidarisch mit den 850 Mitarbeitern des Klubs sowie deren Familien zeigen.

Jetzt lesen

Auch der Vorstand des Dortmunder Pumpenherstellers Wilo SE hat im Zeichen der Solidarität entschieden, auf 50 Prozent seiner variablen Vergütung in diesem Jahr zu verzichten. Die Beträge sollen in einen eigens gegründeten Wilo-Solidaritäts-Fonds fließen. „Dieser Fonds soll insbesondere den Berufsgruppen in der Wilo Mitarbeiterschaft als Prämie zu Gute kommen, die in der Corona-Krise besonderen Risiken ausgesetzt sind“, erläutert der Vorstandsvorsitzende und CEO der Wilo-Gruppe, Oliver Hermes, in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Auch Aktionärsfamilie spendet

Auch Dr. Jochen Opländer, Aktionär und Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Wilo SE und Stifter der Wilo-Foundation, begrüßt die Entscheidung und erklärt sich dazu bereit, sich mit seiner Familie am Wilo-Solidaritäts-Fonds mit einer großzügigen Spende zu beteiligen.

Jetzt lesen

Darüber hinaus wird die Wilo SE dem globalen Solidaritäts-Fonds weitere finanzielle Mittel zur Verfügung stellen und Mitarbeitern aus dem Management die Möglichkeit gegeben, ihren Beitrag zu leisten.

Lesen Sie jetzt