Auffällige Zähne bringen 25-Jährigen aus Dortmund ins Gefängnis

Raubüberfälle

Erst soll er ein Geschäft ausgeraubt haben, am nächsten Tag habe er in einer Tankstelle zugeschlagen. Ein Kieferorthopäde hätte wohl verhindern können, dass der Dortmunder jetzt in Haft ist.

von Johannes Bauer

Dortmund

, 04.12.2019, 12:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auffällige Zähne bringen 25-Jährigen aus Dortmund ins Gefängnis

Nach der Festnahme wurde der Verdächtige direkt dem Haftrichter vorgeführt (Symbolbild). © dpa

Nach zwei Raubüberfällen im November hat die Polizei in Dortmund einen Tatverdächtigen ermittelt und am Dienstag (3.12.) festgenommen. Noch am selben Tag hatte der 25-Jährige einen Termin beim Haftrichter und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Der junge Dortmunder soll am 15. November ein Geschäft an der Rheinischen Straße ausgeraubt haben. Die Angestellten wurden bedroht und zur Herausgabe von Bargeld gezwungen. Im Gedächtnis blieb den Zeugen ein auffällig großer Schneidezahn des 20 bis 30 Jahre alten Mannes.

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Nur einen Tag später geriet eine Tankstelle ins Visier des Täters. Wieder forderte er der Polizei zufolge unter Androhung von Gewalt Bargeld und wieder erinnerten sich die Angestellten später an die Zähne des Mannes, die sie diesmal als auffällig schief beschrieben.

Die Ermittlung des Tatverdächtigen verdankt die Polizei allerdings nicht einem Zahnarzt, sondern einem aufmerksamen Beamten. Der identifizierte den 25-Jährigen beim Anschauen eines Überwachungsvideos. „Der Kollege hat offensichtlich ein gutes Gesichtsgedächtnis“, lobt Gunnar Wortmann, der Pressesprecher der Polizei Dortmund.

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