Arbeiter (43) bei Unfall auf der A 45 lebensgefährlich verletzt

Autobahn gesperrt

Bei einem Unfall auf der A 45 wurde ein 43-jähriger Mitarbeiter einer Straßenbaufirma lebensgefährlich verletzt. Der Mann wurde bei seiner Arbeit von einem Auto erfasst.

Dortmund

03.06.2020, 11:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Mitarbeiter einer Straßenbaufirma ist am Dienstagabend (2. Juni) bei einem Unfall auf der A 45 lebensgefährlich verletzt worden. Die Autobahn war mehrere Stunden gesperrt. Das berichtet die Polizei Dortmund.

Der Unfall sei gegen 20.40 Uhr in Fahrtrichtung Frankfurt etwa auf Höhe Dortmund-Süd passiert. Zeugenaussagen zufolge habe der 43-Jährige die Fahrbahn überquert, um Markierungen an einer Baustelle aufzustellen.

Der Fahrer eines herannahenden Autos habe das wohl noch rechtzeitig erkannt und gebremst. Eine dahinter fahrende 20-jährige Autofahrerin habe auch noch gebremst, sei dann jedoch vom linken Fahrstreifen abgekommen und in die Leitplanke geprallt. Ihr Auto habe dann den 43-Jährigen erfasst und zu Boden geschleudert.

Ersthelfer hielten an der Unfallstelle

Laut der Polizei haben Autofahrer an der Unfallstelle angehalten und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe geleistet. Der lebensgefährlich verletzte Mann aus Marl sei von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden. Die 20-jährige Fahrerin des Autos sei ebenfalls verletzt und in ein Krankenhaus aufgenommen worden.

Die A 45 war laut Polizei für die Dauer der Unfallaufnahme und der Rettungsarbeiten in Richtung Frankfurt voll gesperrt. Gegen 22.45 Uhr sei zunächst ein Fahrstreifen wieder freigegeben worden, gegen 23.35 Uhr sei die Sperrung vollständig aufgehoben worden.

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