Das müssen Besucher bei der Anreise zum Weihnachtssingen im BVB-Stadion beachten

Signal Iduna Park

Im Signal Iduna Park wird‘s am Sonntag besinnlich: Bei „Dortmund singt Weihnachtslieder“ treffen sich Tausende Fans, um gemeinsam zu singen. Bei der Anreise gibt‘s einiges zu beachten.

Dortmund

, 12.12.2018, 04:19 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das müssen Besucher bei der Anreise zum Weihnachtssingen im BVB-Stadion beachten

Im vergangenen Jahr hat Popstar Sasha (2.v.l.) mit den BVB-Stars wie Marco Reus, Roman Weidenfeller und Mario Götze beim Weihnachtssingen gesungen. © Stephan Schütze (Archiv)

Aktualisierung 12. Dezember, 15.30 Uhr:

Die Sitzplätze für das Weihnachtssingen sind komplett ausverkauft. Das haben die Veranstalter am Mittwoch bekanntgegeben. Einige Rest-Stehplätze sind noch verfügbar. Karten dafür soll es auch am Sonntag noch an der Tageskasse an der Fanwelt geben.

Insgesamt werden 50.000 Menschen erwartet. Mehr sind auch nicht möglich, damit gewährleistet ist, dass alle Besucher eine gute Sicht auf die Bühne haben.

Stand 11. Dezember:

Um 16.30 Uhr erklingen am Sonntag (16. Dezember) die ersten Töne im Signal Iduna Park. Gemeinsam stimmen sich dann im BVB-Stadion Tausende Besucher auf das Weihnachtsfest ein und singen deutsche und englische Klassiker.

Wer beim Weihnachtssingen mit dabei ist, sollte bei der Anreise ein paar Dinge beachten:

  • Das Stadion öffnet um 14.30 Uhr. Besucher werden gebeten, möglichst früh anzureisen, um den Einlass zu entzerren. Ganz so viel wie bei einem BVB-Bundesligaspiel wird es zwar nicht. Aber die Veranstalter erwarten in diesem Jahr noch mehr Besucher als bei der Premiere 2017 – und da kamen 30.000. So schön war‘s im vergangenen Jahr.
  • Alle Eingänge des Stadions sind geöffnet und können genutzt werden. Taschen (klassische Frauenhandtaschen sind erlaubt!) dürfen nicht mit ins Stadion genommen werden, ebenso wenig wie Kinderwagen, Maxi Cosis und Rollatoren.
  • Wer sich spontan entscheidet, zum Weihnachtssingen zu gehen: Die Tageskassen an der BVB-Fanwelt öffnen um 14 Uhr. Der Eintritt kostet 9,90 Euro für einen Sitzplatz und 5 Euro für einen Stehplatz. Kinder von 10 bis 17 Jahren, Studenten und Rentner zahlen 5 Euro. Kinder bis 9 Jahre haben freien Eintritt. Auch dafür braucht es aber eine Eintrittskarte, die es, soweit verfügbar, auch an der Tageskasse gibt. Wer Karten noch vorab kaufen möchte, bekommt sie online auf der BVB-Webseite.
  • Wer mit dem Auto anreist, kann die Parkplätze A, C, D, E und M rund ums Stadion nutzen. Auf der Strobelallee gilt am Samstag und Sonntag ein Haltverbot.
  • Wer mit der Bahn anreist, kann auch bis zur Haltestelle Stadion fahren, die wird an diesem Tag von der Stadtbahn angefahren. DSW21 setzt insgesamt mehr Bahnen ein. Der Uni-Shuttle, den es bei BVB-Spielen gibt, wird zum Weihnachtssingen nicht angeboten.
  • Ein Programmheft mit den Texten zu allen Liedern wird am Eingang verteilt.

Volles Programm und viele Prominente

Das gut zweistündige Programm ist pickepackevoll mit besinnlicher Musik und prominenten Gästen. Mit dabei sind die Sänger Sasha und Michael Schulte. Letzterer wurde im Frühjahr durch seine Teilnahme am Eurovision Songcontest bekannt. Mit den Zuschauern singen wird auch das Hip-Hop-Duo 257ers aus Essen und die durch ihre BVB-Songs bekannt gewordene Sängerin Jo Marie Dominiak.

Für einen Gänsehaut-Moment könnte Opernsänger Mandla Mndebele sorgen. Der Bariton des Dortmunder Theaters singt für die Zuschauer und mit ihnen das Fußballlied „You‘ll never walk alone“, das die BVB-Fans sonst vor jedem Heimspiel im Signal Iduna Park gemeinsam anstimmen.

Die BVB-Profis kommen auch

Schauspieler und BVB-Fan Wotan Wilke Möhring liest die Weihnachtsgeschichte. Musikalisch führen die Band Filou, das Streichquartett La Finesse und die Chorakademie Dortmund durch den Nachmittag. BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel lässt es sich in seinem „Wohnzimmer“ nicht nehmen, auch beim Weihnachtssingen die Moderation zu übernehmen.

Und wenn im Stadion die Weihnachts-Hits erklingen, dann singen auch die BVB-Profis mit – und anders als im Vorjahr, als es sportlich nicht so gut lief, dürfte ihre Vorfreude auf das Fest und das Singen mit den Fans auch deutlich größer sein.

Wer bei „Dortmund singt Weihnachtslieder“ dabei ist, tut auch gleichzeitig noch etwas Gutes: Denn ein Großteil der Erlöse kommt der BVB-Stiftung „leuchte auf“, dem Lensing Media Hilfswerk und dem SOS-Kinderdorf zugute.

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