Anmeldewoche für künftige Erstklässler startet am 5. November

Einschulung für 2019

Die Uhr zur Einschulung 2019 tickt. Postalisch wurden die Eltern der zukünftigen Erstklässler bereits von der Stadt informiert: Die Anmeldewoche für die Grundschulen beginnt am 5. November.

Dortmund

von Kevin Kallenbach

, 19.10.2018, 10:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Anmeldewoche für künftige Erstklässler startet am 5. November

Die Anmeldung für die Einschulung 2019 läuft in Dortmund vom 5. bis zum 9. November. © dpa

Die Dortmunder Grundschulen erwarten zum Schulanfang 2019/20 5200 neue Erstklässler. Das sind alle Kinder, die im Zeitraum vom 1. Oktober 2012 bis zum 30. September 2013 geboren worden sind.

Sie werden nach dem Gesetz ab Sommer 2019 schulpflichtig und müssen in der Woche vom 5. bis 9. November 2018 an einer Grundschule angemeldet werden. Sonst droht den Eltern ein Bußgeld.

Fast 5200 Erstklässler werden für das Schuljahr 2019/20 erwartet

Für einige der 89 Dortmunder Grundschulen werden die neuen Erstklässler eine Herausforderung, was die Unterbringung betrifft. So sind als Entlastung der bereits überfüllten Grundschulen der Nordstadt auch für 2019/20 wieder fest Busklassen eingeplant. Bei diesem Konzept werden Schuler mit dem Bus zu Grundschulen in die Außenbezirke Dortmunds gefahren - teilweise mit bis zu einer halben Stunde Fahrtzeit. Größtenteils betrifft deis Kinder von Flüchtlingen oder rumänischen und bulgarischen Eingewanderten.

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Dennoch werde es nicht dazu kommen, dass Kinder am Ende ohne einen Schulplatz dastehen, versichert Anke Widow von der Pressestelle der Stadt. Jedes Kind habe ein Anrecht auf einen Schulplatz in der nächstgelegenen Schule. Das sei aber nur der Fall, wenn man nur eine einzige Schule in der Nähe habe. Wohne man in der Nähe von mehreren Schulen, könnte eine bereits volle Schule auch in diesem Fall künftige Erstklässler ablehnen.

Platz an Wunschschule nicht garantiert

Wenn es sich bei der Wunschschule für das Kind nicht um die nächstgelegene Schule handeln sollte, könnte kein sicherer Platz bei der Anmeldung garantiert werden, sagt Widow.

Jede Schule hat hier eigene Kriterien für eine Annahme. Das wichtigste Kriterium an jeder öffentlichen Schule bleibt dabei die Nähe zum Wohnort, dicht darauf folgt bei den meisten, ob Geschwisterkinder bereits auf der jeweiligen Schule sind.

Rektoren entscheiden individuell über frühzeitig Eingeschulte

Im vergangenen Schuljahr wurden 112 Erstklässler frühzeitig eingeschult – eine Zahl, die fast vier randvoll besetzten Schulklassen entspricht. Auch für 2019/20 dürften einige Eltern die Möglichkeit in Betracht ziehen, ihre Kinder ein Jahr früher einzuschulen. Die endgültige Entscheidung darüber liegt aber nicht in ihrer Hand. Jeder Schulrektor entscheidet über die Annahme eines frühzeitig eingeschulten Kindes individuell - wenn der Schularzt vorher sein Ok gegeben hat.

Ob ein Kind ein Jahr später eingeschult werden kann, wird auch vom jeweiligen Schulleiter entschieden. Hier zählt wieder die Einschätzung des Schularzts, doch auch andere von den Eltern vorgebrachte Stellungnahmen von Fachärzten oder Therapeuten werden normalerweise von den Rektoren berücksichtigt.

Damit der jeweilige Schulleiter sich ein Bild von der Schultauglichkeit jedes Erstklässler machen kann, wird am Anmeldetag mit dem Kind ein Schulspiel gespielt, bei dem Sprachentwicklung, Grob- und Feinmotorik, die Konzentrationsfähigkeit und noch einige andere Fähigkeiten des Kindes getestet werden.

Schulatlas hilft Eltern bei der Schulwahl

Wer bislang immer noch unentschlossen ist, auf welche Schule sein Kind letztendlich gehen soll, dem hilft vielleicht ein Blick auf den Schulatlas der Stadt Dortmund. Dort wird eine Übersicht über alle Grundschulen und ihre Lage im Stadtgebiet geboten. Auch lassen sich die Schulen nach Angeboten, wie etwa bilingualem Unterricht filtern. Letztendlich ist ein vorheriger Besuch an den möglichen Schulen jedoch unerlässlich, denn das Angebot von AGs etwa kann im Atlas nicht gefiltert werden.

Bei näheren Fragen zur Schulanmeldung bietet das Schulverwaltungsamt unter der Rufnummer 0231/5027661 oder der E-Mail Adresse einschulung@stadtdo.de weitere Informationen an.

Das braucht man für den Anmeldungstermin:
  • den Ausweis und die Geburtsurkunde des Kindes, sowie den Nachweis für der Schuleingangsuntersuchung.
  • den eigenen Ausweis und eine Vollmacht des Partner, sollte dieser nicht anwesend sein.
  • bei Alleinerziehenden: den Sorgerechtsbeschluss und die Scheidungsurkunde.
  • bei Pflegeeltern: die Pflegebescheinigung für das Kind.
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