Am Wochenende gibt‘s kein Geld an Volksbank-Automaten in Dortmund und Umgebung

Technische Umstellung

Kunden der Dortmunder Volksbank sollten sich den kommenden Freitag (2.11.) dick im Kalender anstreichen: Denn Bargeld gibt es an allen heimischen Geldautomaten ab 12 Uhr nicht mehr.

Dortmund

, 29.10.2018, 16:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Am Wochenende gibt‘s kein Geld an Volksbank-Automaten in Dortmund und Umgebung

Bei der Dortmunder Volksbank gibt es am Wochenende kein Geld. Deren Kunden können aber mit ihrer Karte bei anderen Banken Geld ziehen - zum Beispiel gegenüber bei der Sparkasse. © Britta Linnhoff

Freitag, der 2. November 2018, ist für die Dortmunder Volksbank und ihre Mitarbeiter ein Datum, das sie so schnell nicht vergessen werden: Dann wird die EDV der Bank umgestellt. Das heißt für die Mitarbeiter „Dienst am Wochenende“ und für die Kunden: Der Geldautomat spuckt ab Freitag, 12 Uhr, kein Geld mehr aus.

Das gilt für das gesamte Wochenende. Und, ganz wichtig: Man kann zwar mit seiner Kreditkarte in Geschäften bezahlen, aber nicht mit der EC-Karte. Auch Online-Banking ist während dieser Zeit nicht möglich. Betroffen ist auch die Volksbank Nordwest mit ihren sechs Filialen im Dortmunder Stadtgebiet.

Am Montagmorgen soll alles wieder laufen

Wer also am Wochenende Bargeld zum Beispiel für den verkaufsoffenen Sonntag oder den Hansemarkt in Dortmund benötigt, sollte sich das rechtzeitig besorgen. Wer es nicht vor Freitag 12 Uhr zum Automaten schafft, der hat zwar die Möglichkeit, mit seiner Karte Geld an Automaten anderer Banken zu ziehen – allerdings nur bis 500 Euro.

Fallen Gebühren an, verspricht die Dortmunder Volksbank, diese zu erstatten. Matthias Frentzen, Vorstandsmitglied der Bank, rät auf jeden Fall, „sich rechtzeitig mit ausreichend Bargeld zu versorgen“.

Am Montagmorgen (5.11.) soll alles wieder laufen, das ist das Ziel. Online-Kunden, sagt Frentzens Vorstandskollege Michael Martens, werden die technische Umstellung ab Montag an ihrem Rechner merken. Manches sehe ein bisschen anders aus als bisher.

Technische Umstellung wird seit Jahren vorbereitet

Die Dortmunder Volksbank betreibt die EDV-Umstellung schon seit drei Jahren mit einigem Aufwand. Der Hintergrund: Schon vor einiger Zeit haben die beiden Rechenzentralen der genossenschaftlichen Kreditwirtschaft (der Riducia IT AG und der GAD zur Fiducia & GAD IT AG) fusioniert. Das hat zur Folge, dass sich insgesamt bundesweit 400 Banken, die das neue System noch nicht genutzt haben, umstellen müssen. Seit Wochen weisen Aufkleber in der Bank auf die besondere Situation hin. Alle Kunden hätten einen Flyer mit den nötigen Infos auch nach Hause geschickt bekommen, betonen die Vorstandsmitglieder.

Das neue System schaffe zum einen Synergieeffekte und Einsparpotenziale, heißt es von der Bank, zum anderen solle es zukünftig aber auch neue technische Möglichkeiten für das Online-Banking schaffen.

Betroffen von der technischen Umstellung ist nicht nur die Dortmunder Zentrale, sondern das gesamte Filialnetz in Dortmund, Hamm, Unna, Schwerte sowie Castrop-Rauxel und in der Nachbarschaft die Volksbank Selm-Bork. In Lünen ist die Volksbank in Brambauer betroffen (aber nicht die Filiale in der Innenstadt, die zur Volksbank Waltrop gehört). Betroffen sind damit nach Unternehmensangaben über 100 Geldautomaten. Die Dortmunder Volksbank ist nach eigenen Angaben mit ihren insgesamt 243.000 Kunden die größte Volksbank in NRW.
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