740 Einsätze – So verlief der Jahreswechsel für die Dortmunder Feuerwehr

Feuerwehr Dortmund

422 Einsätze an Silvester, 318 Einsätze am Neujahrsmorgen. Die Dortmunder Feuerwehr hatte viel zu tun: Unter anderem gab es zwei Kellerbrände, die gelöscht werden mussten.

Dortmund

, 01.01.2020, 13:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
740 Einsätze – So verlief der Jahreswechsel für die Dortmunder Feuerwehr

Am 1. Januar brannte in Lütgendortmund ein Keller in einem Mehrfamilienhaus. Bereits vor ein paar Tagen musste die Feuerwehr hier schon mal zum Einsatz ausrücken. © Helmut Kaczmarek

Am Jahreswechsel haben die Feuerwehrleute immer viel zu tun. Böller und Raketen sorgen für mehr Einsätze. Auch in diesem Jahr gab es ein „leicht erhöhtes“ Einsatzaufkommen, so ein Sprecher der Dortmunder Feuerwehr.

Bis Mitternacht des 31. Dezembers wurde die Feuerwehr zu 422 Einsätzen alarmiert. Der Großteil (362) waren Einsätze des Rettungsdienstes, bei dem Rest handele es sich um „technische Hilfeleistungen“ und kleinere Brände.

Zwei Brände an Silvester

Es gab aber auch zwei größere Einsätze am letzten Tag des Jahres 2019: Um 21.20 Uhr musste die Feuerwehr einen Kellerbrand im Nadlerweg in Lanstrop löschen. Eine halbe Stunde später, gegen 21.50 Uhr, gab es einen weiteren Löscheinsatz in der Kamener Straße in der Nähe des Borsigplatzes. Hier brannte ein Anbau im Innenhof eines Häuserblocks. Bei beiden Einsätzen wurden keine Personen verletzt.

740 Einsätze – So verlief der Jahreswechsel für die Dortmunder Feuerwehr

Es gab überwiegend kleinere Einsätze. Wie zum Beispiel hier in der Heinrichstraße: Eine Rakete verirrte sich und ließ einen kleinen Brand entstehen. © Helmut Kaczmarek

Die Dortmunder Feuerwehr musste überwiegend für kleinere Einsätze ausrücken. Wie zum Beispiel in der Hermannstraße, fast genau zum Jahreswechsel: Um 0.20 Uhr musste die Feuerwehr dort ein kleineres Feuer auf einem Balkon löschen. Eine Silvester-Rakete hatte sich vermutlich verirrt. Dabei fingen Möbel auf dem Balkon an zu brennen.

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Um 5 Uhr am Neujahrsmorgen gab es dann noch einen größeren Einsatz: In Lütgendortmund musste die Dortmunder Feuerwehr in der Steinhammerstraße einen weiteren Kellerbrand löschen. Nach Informationen unserer Redaktion handelte es sich dabei um dasselbe Haus, in dem es am ersten Weihnachtstag schon mal gebrannt hat. Dabei wurden vier Personen verletzt, bei dem Kellerbrand kam aber niemand zu Schaden.

Großeinsatz wegen Nebel

Bis 8 Uhr am 1. Januar gab es 318 Einsätze, davon waren aber ebenfalls der Großteil (242) Rettungseinsätze. Aufgrund des erhöhten Aufkommens wurde die Berufsfeuerwehr durch Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt. Der Rettungsdienst wurde zusätzlich durch sieben Rettungswagen und drei Krankenwagen verstärkt.

Die Dortmunder Feuerwehr musste auch zu einem größeren Unfall auf der A2 ausrücken. Um 1.46 Uhr in der Nacht zum 1. Januar kollidierten mehrere Autos auf Höhe des Kreuzes Dortmund-Nordost. Dichter Nebel sorgte für schlechte Sicht. Sechs Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug waren dort im Einsatz.

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In der Brackeler Straße musste die Feuerwehr am frühen Morgen eine lebensbedrohlich verletzte Person aus einem Auto befreien. Dort gab es einen schweren Verkehrsunfall durch den Nebel: Ein Taxi fuhr ungebremst auf ein stehendes Fahrzeug.

Am Nachmittag, um 15.51 Uhr, erreichte die Feuerwehr ein Notruf aus Lütgendortmund: Drei Löschzüge rückten anschließend zu einem Dachstuhlbrand in der Immanuel-Kant-Straße aus. Die Brandursache steht noch nicht fest, Personen befanden sich während der Löscharbeiten nicht im Gebäude.

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