„Haben uns noch nicht gefunden“: Wann verlängert Roman Bürki beim BVB?

Borussia Dortmund

Die Kaderplanungen bei Borussia Dortmund liegen wegen der Corona-Krise auf Eis. Das gilt auch für die angestrebte Vertragsverlängerung mit BVB-Torhüter Roman Bürki.

Dortmund

, 07.04.2020, 13:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Keeper Roman Bürki will bei Borussia Dortmund bleiben.

BVB-Keeper Roman Bürki will bei Borussia Dortmund bleiben. © Kirchner-Media

Roman Bürki hat sich zu einer möglichen Vertragsverlängerung bei Borussia Dortmund geäußert. Am Dienstagmittag sagte der BVB-Torhüter in einem Video-Interview mit ausgewählten Medien, dass er und der Verein die Verhandlungen erst weiterführen werden, wenn die Corona-Krise überstanden ist. „Wir haben uns darauf verständigt“, sagte Bürki, „dass wir erst nach dieser schwierigen Zeit wieder sprechen.“

Bürkis Vertragsverlängerung beim BVB soll nicht am Geld scheitern

Der 29-Jährige, dessen Vertrag beim BVB noch bis zum 30. Juni 2021 datiert ist, betonte, dass eine mögliche Vertragsverlängerung nicht am Geld scheitern werde. „Überhaupt nicht“, sagte der Schweizer. „Wir tauschen uns darüber aus, was möglich ist. Noch haben wir uns da nicht gefunden. Jetzt in der Corona-Pause ist es aber auch nicht das Wichtigste, sondern das Wichtigste ist, dass wir erst einmal gut durch diese schwierige Phase kommen. Danach werden wir weiter miteinander sprechen.“

Der Wunsch ist auf beiden Seiten groß, dass es zu einer Einigung kommt. Offen ist die Laufzeit des neuen Vertrages. Bürki hatte bereits Anfang des Jahres im Winter-Trainingslager im spanischen Marbella gesagt, dass er sich beim BVB wohlfühle und dem Klub viel zu verdanken habe, „denn er hat auch in schwierigen Zeiten zu mir gestanden“. Er könne sich daher „im Moment nichts anderes vorstellen“, als bei Borussia Dortmund zu verlängern.

Borussia Dortmund will mit Bürki verlängern

Auch der BVB hatte Ende des vergangenen Jahres sein Interesse bekundet, mit Bürki zu verlängern. „Roman ist ein außergewöhnlicher Rückhalt und sehr stabil“, hatte Michael Zorc im Dezember gesagt. Mitte Februar hatte Dortmunds Sportdirektor dann auch offiziell bestätigt, mit der Bürki-Partei über eine Vertragsverlängerung zu verhandeln. „Wir sind in Gesprächen“, erklärte Zorc.

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Bürki spielt seit 2015 für den BVB. Damals wechselte der Schweizer für 3,5 Millionen Euro vom SC Freiburg nach Dortmund und verdrängte unter Trainer Thomas Tuchel auf Anhieb die langjährige Nummer eins, Roman Weidenfeller, aus dem Tor des BVB – und kam seitdem in 199 Pflichtspielen für Borussia Dortmund zum Einsatz.

Das komplette Interview mit BVB-Keeper Roman Bürki:

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