Wie Hoffenheim sich 2016 gegen einen Transfer von BVB-Torjäger Haaland entschied

Borussia Dortmund

Die Entwicklung von BVB-Torjäger Erling Haaland wird man bei 1899 Hoffenheim mit gemischten Gefühlen verfolgen. Die Kraichgauer erteilten dem Norweger 2016 eine Absage.

Dortmund

von Dennis Winterhagen

, 13.02.2020, 19:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie Hoffenheim sich 2016 gegen einen Transfer von BVB-Torjäger Haaland entschied

Im Jahr 2016 stand Erling Haaland kurz vor einem Wechsel zu 1899 Hoffenheim. © imago / Digitalsport

Wenn Erling Haaland ein Tor im Signal Iduna Park schießt und Stadionsprecher Norbert Dickel „Eeeeeeerling“ anstimmt, um den Norweger als Torschützen zu feiern, schallt es von der Südtribüne postwendend „Haaaaaaland“ zurück.

Haaland absolviert eine Probetraining bei 1899 Hoffenheim

Bei 1899 Hoffenheim werden sie die wundersame Entwicklung des Stürmers mit gemischten Gefühlen verfolgen. Denn die TSG hatte Haaland im Jahr 2016 - damals spielt er heute 19-Jährige noch bei Bryne FK - zu einem mehrtägigen Probetraining eingeladen. „Wir waren der einzige Bundesligist, der seine Fähigkeiten erkannt hat“, erklärte Hoffenheim-Trainer Alfred Schreuder am Donnerstag. Doch die TSG entscheidet sich gegen eine Transfer - aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen.

5000 Euro, berichten „Welt“ und „Sport Bild“, soll die Haaland-Seite damals als Monatsgehalt gefordert haben, Hoffenheim bot „nur“ 2000 Euro an - der Wechsel platzte. „Bei 15-Jährigen weiß man doch nie, wie sie sich entwickeln. Deshalb wollten wir ihn auch nicht um jeden Preis in die Akademie einbinden“, so Schreuder.

Haalands Marktwert steigt beim BVB auf 60 Millionen Euro

Inzwischen lieg Haalands Marktwert bei rund 60 Millionen Euro, bei Borussia Dortmund verdient der Norweger gute acht Millionen Euro pro Saison - und dürfte die BVB-Fans och zu vielen weiteren Gesangseinlagen verleiten.

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