Weitere Untersuchungen: Rätselraten um Rückkehr von BVB-Kapitän Marco Reus

Borussia Dortmund

Rätselraten beim BVB vor dem Heimspiel gegen Freiburg. Um Marco Reus scheint es schlechter zu stehen, als bisher angenommen. Zwei Spieler fehlen wegen „Magenschmerzen“.

Dortmund

, 27.02.2020, 14:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Kapitän Marco Reus muss sich weiterhin gedulden.

BVB-Kapitän Marco Reus muss sich weiterhin gedulden. © imago / Jan Huebner

Drei Siege in Serie feierte Borussia Dortmund zuletzt. BVB-Trainer Lucien Favre vertraute gegen Eintracht Frankfurt (4:0), Paris Saint-Germain (2:1) und Werder Bremen (2:0) immer auf dieselbe Startelf. Ob der Schweizer das auch im Heimspiel gegen den SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr, live auf Sky) so handhaben kann und wird, ist offen.

BVB-Training am Dienstag ohne Haaland und Hazard

„Wir werden sehen“, sagte Favre am Donnerstagmittag auf der Pressekonferenz. Ein, zwei Spieler hätten in der Trainingswoche gefehlt, erklärte der Schweizer. Auf Nachfrage wollte er allerdings nicht verraten, um wen es sich genau handele. „Nein, ich möchte nicht darüber sprechen“, sagte Favre, verriet dann aber zumindest, dass „Magenschmerzen“ der Grund für das Fehlen der Spieler gewesen sei. „Wir hatten das vorher nicht“, meinte der 62-Jährige. Kein Spieler war krank. Es gehe den Spielern aber schon wieder besser. „Normalerweise ist das kein Problem für Samstag.“

Die Vermutung liegt durchaus nahe, dass es sich bei den betroffenen Spielern um Erling Haaland und Thorgan Hazard handeln könnte. Beide fehlten am Dienstag bei der öffentlichen Einheit auf dem Trainingsplatz. Genauso wie Julian Brandt, über den Favre am Donnerstag allerdings sagte, dass er gegen Freiburg „definitiv wieder da“ sei. Auch die Torhüter hatten am Dienstag hinter verschlossenen Türen trainiert.

BVB-Rotation gegen Freiburg ist denkbar

So oder so denkt Favre über ein bisschen Rotation nach. Es stehen anstrengende und entscheidende Wochen an für den BVB. Erst Freiburg, dann Borussia Mönchengladbach, dann das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Paris, dann das Derby gegen den FC Schalke 04. „Wir müssen darüber sprechen, ob wir weiter mit der gleichen Mannschaft spielen“, erklärte Favre, natürlich gebe es Überlegungen, etwas mehr zu rotieren als zuletzt.

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Marco Reus wird kein Bestandteil dieser Überlegungen sein. Der Kapitän fehlt seit dem Pokal-Aus gegen Werder Bremen (2:3) am 4. Februar verletzt. Wegen einer „Muskelverletzung“, wie Borussia Dortmund am 5. Februar mitteilte. Der BVB ging damals davon aus, dass Reus „nach jetzigem Stand in circa vier Wochen wieder ins Training einsteigen kann“.

Keine genaue Prognose bei BVB-Kapitän Marco Reus

Gut drei Wochen sind seitdem vergangen - und es scheint womöglich ein bisschen schlechter um Reus zu stehen, als ursprünglich angenommen. Am Dienstagabend erklärte Reus bei der Talkveranstaltung „Brinkhoff’s Ballgeflüster“, dass es zunächst einmal wichtig sei, „komplett gesund und schmerzfrei zu werden“. Er sei zuversichtlich, „dass ich in den nächsten Wochen wieder bei der Mannschaft sein und in den nächsten Tagen mein Pensum steigern kann“. Ein spezielles Spiel, in dem er sein Comeback geben wolle, habe er nicht im Blick. Eine genaue Prognose gebe es nicht. „Es ist kein Muskelfaserriss, bei dem man sagen kann, es dauert drei Wochen.“

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Auch Favre äußerte sich am Donnerstag in der Personalie Reus sehr zurückhaltend. Es brauche seine Zeit, sagte er. „Wichtig ist, dass er zurückkommt. Aber er muss sich wieder vorbereiten. Er wird ein paar Wochen nichts machen mit dieser Verletzung. Er muss zurück, aber nicht mit 70 oder 80 Prozent, er muss topfit sein. Das ist das Wichtigste, damit er sich nicht wieder verletzt.“

Reus-Comeback beim BVB-Topspiel gegen die Bayern?

Das klang nicht allzu optimistisch - und als Daniel Stolpe, Borussia Dortmunds stellvertretender Pressesprecher, ergänzte, dass bei Reus in den nächsten Tagen noch ein paar Untersuchungen anstünden und der BVB erst danach mehr sagen könne, machte das die Sache nicht unbedingt besser.

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BVB-Trainer Favre: "Reus muss topfit sein"

Der Verein selbst geht nach Informationen dieser Redaktion davon aus, dass Reus insgesamt rund sechs bis sieben Wochen ausfallen wird. Ende März steht die letzte Länderspielpause der Saison an, danach könnte Reus, falls alles planmäßig verläuft, wieder zur Verfügung stehen. Nach der Länderspielpause, am 4. April, ist der FC Bayern München zu Gast im Signal Iduna Park.

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