Wegen Corona-Krise: Borussia Dortmund unterstützt Bundesligisten finanziell

Solidarität

Borussia Dortmund und drei weitere deutsche Champions-League-Teilnehmer unterstützen andere Bundesligisten finanziell. Es geht um Millionen.

Dortmund

, 26.03.2020, 12:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (r.) und Präsident Reinhard Rauball.

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (r.) und Präsident Reinhard Rauball. © picture alliance/dpa

Borussia Dortmund zeigt sich solidarisch in der Corona-Krise. Zusammen mit den drei weiteren deutschen Champions-League-Teilnehmern RB Leipzig, FC Bayern München und Bayer 04 Leverkusen beteiligt sich der BVB an einer millionenschweren Aktion.

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Insgesamt 20 Millionen Euro stellen die vier Klubs zur Verfügung, um Klubs der 1. und 2. Bundesliga, die wegen der Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten, zu unterstützen.

Corona-Krise: BVB-Boss Watzke sieht Borussia Dortmund in der Pflicht

„Wir haben immer gesagt, dass wir uns solidarisch zeigen werden, wenn Klubs unverschuldet durch diese absolute Ausnahmesituation in eine Schieflage geraten, die sie alleine nicht mehr beherrschen können“, erklärt BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.

Borussia Dortmund sieht sich dabei in einer besonderen Pflicht. „Der BVB wirkt aktuell durch vielfältige Aktionen tief in die Gesellschaft hinein. Und natürlich sind wir auch bereit, im Profifußball zu helfen, wenn es am Ende darum geht, wirtschaftliche Konsequenzen der Pandemie ein Stück weit aufzufangen“, sagt Watzke.

BVB und drei weitere Klubs verzichten auf Medienerlöse der DFL

„Die vier Klubs verzichten zunächst auf ihren Anteil an noch nicht verteilten nationalen Medienerlösen der DFL in der kommenden Saison. Dieser Betrag, der bei Anwendung des derzeitigen Verteiler-Schlüssels rund 12,5 Millionen Euro ausmachen würde, wird seitens des Quartetts noch einmal um 7,5 Millionen Euro aus eigenen Mitteln aufgestockt“, teilte der BVB in einer Pressemitteilung mit – das DFL-Präsidium soll über die Kriterien der Verteilung befinden.

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„Diese Aktion unterstreicht, dass Solidarität in der Bundesliga und 2. Bundesliga kein Lippenbekenntnis ist. Das DFL-Präsidium ist den vier Champions-League-Teilnehmern sehr dankbar im Sinne der Gemeinschaft aller Clubs“, erklärt Christian Seifert, Sprecher des DFL-Präsidiums.

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