Abstimmung! Wählen Sie Dortmunds Sportler des Jahres 2018!

Sportlerwahl 2018

Bereits zum 14. Mal wird Dortmunds Sportler des Jahres gesucht. Unsere hochkarätig besetzte Jury hat eine Vorauswahl der besten Athletinnen, Athleten, Teams und Nachwuchssportler getroffen.

Dortmund

18.12.2018, 00:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Aus einem Berg von Kandidaten-Vorschlägen hat unsere Jury mit Sprint-Olympiasiegerin Annegret Richter, Mercedes-Benz-Chef Gerd Hewing, Stadtsportbund-Geschäftsführer Mathias Grasediek, Radio 91.2-Sportchef Mathias Scherff und RN-Sportredakteurin Petra Nachtigäller jeweils drei tolle Athletinnen, Athleten, Mannschaften – und zum zweiten Mal – auch den oder die Juniorsportler herausgesucht, die 2018 glänzende Ergebnisse eingefahren haben. Dortmunds Nachwuchs war so erfolgreich, dass wir gleich fünf Aktive in dieser Kategorie nominiert haben. Und jetzt ist es an Ihnen, an Euch, für Eure Favoriten abzustimmen.

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Das sind die Nominierten für Dortmunds Sportler des Jahres

18.12.2018
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SPORTLER DES JAHRES: Endlich gesund, endlich konstant - und herausragend gut: Marco Reus marschiert im fortgeschrittenen Profifußballer-Alter von 29 Lenzen in dieser Saison als Kapitän von Borussia Dortmund beispielhaft voran. Und der werdende Papa tut dies menschlich gereift, charakterlich vorbildlich und auf dem Feld gewohnt leichtfüßig, torgefährlich und mit neu gewonnenen Kämpferqualitäten sogar in der Rückwärtsbewegung. Der Aufschwung der Borussia und der Platz an der Tabellenspitze der Bundesliga ist auch und besonders der Verdienst des Nationalspielers. Der echte Dortmunder Junge scheint endlich bei sich und der schwarzgelben Borussia angekommen.© dpa
SPORTLER DES JAHRES: Für eine Ruder-Legende ist Richard Schmidt noch ganz schön lebendig. Der 31-Jährige ist seit über einem Jahrzehnt absoluter Leistungsträger im Deutschland-Achter, bis jetzt überstand der gebürtige Trierer jede Nominierungsrunde der Bundestrainer, er ist eine feste Größe im deutschen Prestigeboot. Und Schmidts Erfolgssammlung zeigt, warum: Olympia-Gold und -Silber, fünf Mal Weltmeister, drei Mal WM-Vize, sieben Mal Europameister, einmal EM-Zweiter, U23-Weltmeister. Und „nebenbei“ schraubt „Richie“, der ebenfalls Trainingsweltmeister ist, an seinem Doktortitel als Maschinenbau-Ingenieur und vertritt die Sportlerinteressen als einziger deutscher Athletenvertreter in der Weltantidoping-Agentur Wada. Ein Sportmann durch und durch.
SPORTLER DES JAHRES: Und er läuft und läuft und läuft - der 19-jährige Athlet der LG Olympia Dortmund zeigte in der Halle und unter freiem Himmel 2018 sein außergewöhnliches Lauftalent, wurde in der Halle Deutscher U20-Meister über 3000 Meter, in Rostock über die 5000 Meter Deutscher Vize-Meister und stellte einen nationalen Jugendrekord über zehn Kilometer auf. Zudem ist Mohamed Mohumed Ranglistenerster der U20 über 5000 Meter. Bei der Cross-EM in Tilburg kam Mohumed auf Rang sechs - die beste deutsche Einzelplatzierung bei einer Cross-EM seit 2008. Der DLV belohnte die starken Auftritte mit der Nominierung für die U20-WM und stellte ihn zur Wahl als Nachwuchs-Leichtathlet des Jahres. Seine Entwicklung ist noch lange nicht am Ende.© Ralf Görlitz
SPORTLERIN DES JAHRES: Im letzten Jahr schon horchte die Dortmunder Sportgemeinde auf: Wir haben eine Weltklasse-Athletin im Sommerbiathlon? Ja, Jana Landwehr, die schon 2017 für die Sportlerwahl nominiert war. Wie groß der Ehrgeiz der laufstarken Schützin des BSGi Huckarde ist, zeigt die Tatsache, dass die Athletin mit einmal Gold (mit der deutschen Staffel) und zwei Mal Silber (Einzel und Single Mixed) von der Weltmeisterschaft im südkoreanischen Changwon zurückkehrte und dennoch nicht ganz zufrieden war. Der steinige Untergrund hatte ihren Einzel-Traum platzen lassen. Bei den British Open im Oktober zeigte die Bundeskader-Athletin, was sie in Korea eigentlich vorhatte: Sie holte drei Mal Gold.
SPORTLERIN DES JAHRES: Beim Handball-Bundesligisten Borussia Dortmund haben sie die 22 Jahre alte Spielmacherin als so etwas wie das Gesicht für die Zukunft auserkoren - und Alina Grijseels hat sich dieser Aufgabe eindrucksvoll angenommen. Seit 2014 spielt die gebürtige Weselerin bei den Schwarzgelben, spätestens seit der vergangenen Saison gehört sie zu den Führungsspielerinnen der Mannschaft. Am Ende einer emotionalen Saison stand dabei erstmals seit 14 Jahren wieder der Einzug in einen europäischen Wettbewerb. Auch in diesem Jahr geht Grijseels vorweg: Mit durchschnittlich sechs Toren pro Spiel ist sie Top-Scorerin des BVB. Der Lohn: Bundestrainer Henk Groener nominierte die 22-Jährige für die Handball-EM in Frankreich.© Ludewig
SPORTLERIN DES JAHRES: Ihr Leben ist Tanz! Lisa Schreer ist nicht nur Balletttrainerin im Tanzsportclub Dortmund, schreibt eigene Choreographien, nein, sie feierte 2018 auch eigene überragende Erfolge auf dem Tanzboden. Die 22-Jährige aus Kley wurde im März in München erst Deutsche, dann im Juli im spanischen Sitges sogar Weltmeisterin im „Solo Show Dance“. Lisa gewann mit ihrer Choreographie „Conga“ mit deutlichem Abstand. Seit ihrem vierten Lebensjahr tanzt die Dortmunderin und nimmt seit sechs Jahren an Turnieren teil. Ihre Erfahrungen aus dem jahrelangen Training in Ballett, Jazz, Modern, Akrobatik und Latein krönte Lisa mit dem WM-Titel. Ihre Leidenschaft gilt der Kategorie Jazz, so gewann sie auch mit der höchsten Punktzahl in der „Jazz/Lyrical Jazz Kategorie“ die German Open 2018 in Herne und qualifizierte sich für die Europameisterschaft in Österreich.
MANNSCHAFT DES JAHRES: Die nächste Dortmunder Erfolgsgeschichte im Mannschaftssport. Die Turnerinnen der Kunstturnvereinigung (KTV) Dortmund feierten früh im Jahr den Aufstieg in die 2. Liga - und starteten im Bundesliga-Unterhaus als Aufsteiger durch. Die Turnriege von Cheftrainerin Jutta Horn behauptete sich sofort in der Höhenluft, ließ in den ersten Wettkämpfen aufhorchen, um beim Saisonfinale in Berlin überraschend als Zweitliga-Meister die Matte zu verlassen. Die Mannschaft um Eigengewächs Theresa Geyer (14), die im Bewegungskindergarten der Dortmunder Turngemeinde entdeckt wurde und jetzt ans Bundesleistungszentrum nach Chemnitz wechselte, darf sich als Erstligist feiern lassen.© KTV
MANNSCHAFT DES JAHRES: Die Volleyballerinnen des TV Hörde schrieben 2018 nur positive Schlagzeilen. War der Aufstieg in die Regionalliga, die höchste westdeutsche Spielklasse, schon alleine Grund zu größter Freude, machen die vor der Saison punktuell verstärkten Schützlinge von Trainerin Sanni Köster eine Etage höher so weiter wie gewohnt. War das Ziel zuvor, ein paar Große zu ärgern, gehören die Hörderinnen, eine Mischung aus jung und erfahren, inzwischen selbst dazu. Späterer Aufstieg nicht ausgeschlossen. „Diese Truppe macht einfach Spaß“, sagt Köster, die Anfang der Neunziger selbst Mitglied des Hörder Erstliga-Teams war.© Foltynowicz
MANNSCHAFT DES JAHRES: „Never change a winning Team“, dachte sich wohl Ruder-Bundestrainer Uwe Bender und schickte den Deutschland-Achter nach einem niederlagenfreien Jahr 2017 personell unverändert in die neue Saison. Ein Novum, das sich auszahlen sollte, denn erneut blieben Steuermann Martin Sauer, Schlagmann Hannes Ocik, Richard Schmidt, Malte Jakschik, Jakob Schneider, Torben Johannesen, Maximilian Planer, Felix Wimberger und Johannes Weißenfeld in allen Finalrennen des Jahres ohne Fehl und Tadel. Weltmeister, Europameister, Weltcup-Gesamtsieger - mehr ging auch 2018 nicht. Der Beginn einer neuen Ära …© dpa
NACHWUCHSSPORTLER DES JAHRES: Es war es eine Saison mit vielen Höhepunkten für die 17-jährige Leichtathletin der LG Olympia. Von Cross-Europameisterschaften in Slowenien über die U18-EM im ungarischen Györ, wo sie über 3000 Meter Platz vier erkämpfte, und dazwischen Siege bei den deutschen Cross-Titelkämpfen und bei den Hallen-Meisterschaften, wo sie kurioserweise die 3000 Meter mit nur einem Schuh gewann. Die Krönung allerdings war die Teilnahme an den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires. „Ich habe so viel erlebt, dass ich gar nicht sagen kann, was mich neben den Jugendspielen am meisten beeindruckt hat“, sagt die junge LGOerin. © Wolfgang Birkenstock
NACHWUCHSSPORTLER DES JAHRES: Die 17-jährige Svenja Müller vom TV Hörde belohnte sich nach einem langen Beachvolleyball-Sommer mit der Goldmedaille bei der U18-Europameisterschaft im tschechischen Brno. An der Seite von Lea Kunst (NWVV) holt sie nach sieben Siegen ohne Satzverlust absolut verdient den Titel gegen das an zwei gesetzte Team aus Russland mit 2:0 (23:21, 21:16). Nachdem Svenja und Lea zuvor das topgesetzte Team der Lokalmatadoren aus Tschechien klar im Halbfinale bezwingen konnte, war der Jubel grenzenlos. Das i-Tüpfelchen war dann in der Halle der Aufstieg mit den Volleyballerinnen des TV Hörde in die Regionalliga.
NACHWUCHSSPORTLER DES JAHRES: Der 17-Jährige Schwimmer der SG Dortmund ist eines der größten deutschen Talente. Das unterstrich Altersrekord-Brecher 2018 mit vielen Höhen - und einer kleineren krankheitsbedingten Auszeit. Umso froher war „Luni“, dass er sich bei den Deutschen Meisterschaften im Sommer auf den letzten Drücker für die Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires qualifizierte. „Ein Riesen-Erlebnis“ sei das gewesen, berichtete der Goethe-Gymnasiast, der der deutschen Freistil-Staffel in Argentinien zu Rang vier verhalf. Die Krönung 2018 schaffte der Goethe-Gymnasiast gerade bei der internationalen Kurzbahn-DM in Berlin, wo er über 50 Meter Schmetterling seinen ersten DM-Titel in der Offenen Klasse feierte. © imago
NACHWUCHSSPORTLER DES JAHRES: Ein aufregendes Jahr liegt hinter den U17-Handballerinnen von Borussia Dortmund. Gekrönt wurde es vom souveränen Gewinn der Deutschen Meisterschaft Ende Mai, als die schwarzgelben Talente die SG BBM Bietigheim im Finale mit 23:16 (11:9) bezwangen und so den ersten nationalen Meistertitel für die B-Jugend nach Dortmund holten. Für Hannah Kriese, mit acht Toren beste Final-Torschützin, die inzwischen im Drittliga-Team des BVB mitmischt, war es zusätzlich ein besonderes Wochenende: Die Junioren-Nationalspielerin wurde im Anschluss als wertvollste Spielerin des Final-Four-Turniers in Aldekerk ausgezeichnet. Das Trainer-Team um Tobias Fenske und Sarah Prumbaum durfte stolz sein auf seine meisterlichen Handballtalente.© Ludewig
NACHWUCHSSPORTLER DES JAHRES: Der Talentschuppen der SG Dortmund hat einen weiteren Namen im Angebot: Kim Kristin Krüger, erst 15 Jahre jung, kehrte von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen in Berlin gleich mit drei Meistertiteln zurück: Über 100 Meter Freistil, 100 und 200 Meter Rücken war keine Konkurrentin aus dem Jahrgang 2003 schneller als die Goethe-Gymnasiastin. Zwar erfüllte sich ihr Traum von der Teilnahme an internationalen Meisterschaften nicht, doch die Berufung zu einem großen Wettkampf in Rom war für die ehrgeizige Bundeskader-Athletin ein schöner Lohn und Ansporn für die kommende Saison.© Foltynowicz

Abgestimmt werden kann bis zum 13. Januar 2019. Gute fünf Wochen Zeit also, Ihren Favoriten zu Siegestrophäe und Siegerscheck zu verhelfen.

Stimmen Sie hier ab: Dortmunds Sportler des Jahres 2018


Nicht nur für die siegreichen Sportler der vier Kategorien lohnt sich am Ende die Teilnahme, nein: Auch Sie können mit ihrer Stimmabgabe gewinnen. Unter allen Abstimmenden verlosen wir als Hauptpreis einen Gutschein für ein Mercedes-AMG Fahrzeugwochenende inklusive 500 Freikilometern und einen Gutschein für das Restaurant Westermann´s in Lünen, außerdem locken zwei Radio 91.2-VIP-Tickets für das Heimspiel des BVB gegen Mainz, und die Ruhr Nachrichten spendieren einen Konzertgutschein von Eventim im Wert von 150 Euro.

Sportlergala am 4. Februar

Auf der großen Sportlergala am 4. Februar 2019 bei Mercedes-Benz an der Wittekindstraße wird das best gehütete Geheimnis der Stadt gelüftet. Dann wissen wir, wer Dortmunds Sportler 2018 werden und die Nachfolge der aktuellen Titelträger Gina Lückenkemper, Christopher Weber, des Deutschland-Achters und im Nachwuchs der U17-Handballerinnen des Goethe-Gymnasiums werden.

Alle Nominierten im Video-Portrait

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Nominierte zu Dortmunds Sportler des Jahres 2018

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Nominierte zu Dortmunds Sportlerin des Jahres 2018

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Nominierte zu Dortmunds Mannschaft des Jahres 2018

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Nominierte zu Dortmunds Juniorsportler des Jahres

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